Wernigerode. " Begonnen hatten wir damit, 20 Fichten zu schlagen ", erinnert sich Frank Schröder. Selbst Mitglied der Elterninitiative für die Tagesstätte " Regenbogen " und Juror der Gemeinschaftsaktion ist er sichtlich stolz auf das in den vergangenen zwei Jahren auf dem Gelände der Pfälzergasse 9 Geschaffene.

Die Bäume mussten weichen, damit genügend Platz für die Spielgeräte vorhanden war. Hochbeete mit Sträuchern, Erdbeeren und Blumen wurden angelegt. Eine " Matschstrecke " und ein kleiner Streichelzoo sind entstanden, auch eine Kräuterspirale mit duftenden Gewächsen wie z. B. Pfefferminze, Thymian und Salbei. Dazu wachsen Weiden, die laut Schröder einmal oben miteinander verflochten, das Dach für ein kleines Haus bilden sollen. Nebenan recken sich Zieräpfel in die Höhe, und zwischendurch begegnen dem Betrachter immer wieder Elemente, die einst zur Kulisse für die Landesgartenschau 2006 in Wernigerode gehörten.

In der einstigen " Müllecke " können die Mädchen und Jungen auf einem Pfad selbst die Natur ertasten und an einem eigens angelegten ( umzäumten ) kleinen Teich dessen Bewohner beobachten. Frank Schröder : " Da haben die Eltern richtig dafür geschuftet. " Doch nicht nur sie. Auch das gesamte Erzieherteam im " Regenbogen " hat sich fleißig an den bislang gut zwölf Arbeitseinsätzen beteiligt. Gänzlich vollendet ist das Werk allerdings noch nicht. Eine Böschung und der Zaun davor sollen neu gestaltet und eine " hässliche Mauer " mit Holz verkleidet werden.

Schröders Jury-Kollege Frank Schmidt findet für das bisher Geleistete nur lobende Worte. Der Gartenamtsleiter : " Dieses Engagement ist schon besonders zu würdigen. "