Benzingerode / Heimburg. Inzwischen hat sich Christoph Gutsche eingelebt in seiner neuen Heimat. Seit einem guten halben Jahr ist der 41-J ährige als Pfarrer für die Gemeinden Heimburg und Benzingerode sowie Hüttenrode und Rübeland zuständig – trat dort die Nachfolge von Irene Sonnabend und Hansgeorg Marschke an. Sein Arbeitsplatz ist das Pfarrhaus in Heimburg, in dem kleinen Örtchen nahe Blankenburg hat er jetzt auch ein Zuhause gefunden. Den Harz kennt Gutsche schon – allerdings von der anderen Seite. " Ich war vorher in Kreiensen tätig. " Geboren in Sachsen, sei er in Potsdam aufgewachsen.

Als Herausforderung sieht er seine neue Aufgabe dennoch. " Ich pendle sozusagen zwischen wir Orten, da sitze ich schon oft im Auto. Viel Fahrerei – gerade jetzt, wo die B 27 gesperrt ist. "

Inzwischen sei dafür aber eine praktische Lösung gefunden worden. Alle zwei Wochen im Wechsel fnden die Gottesdienste in Hüttenrode / Rübeland oder in Heimburg / Benzingerode statt. " Die Harzer sollen mir erzählen, wie ihr Herz schlägt, was ihre Sorgen sind, wie sie die Welt sehen ", erhofft sich der Pfarrer von seiner neuen Wirkungsstätte. " Das ist von Region zu Region sehr unterschiedlich. "

Gerade Probleme wie Abwanderung und Überalterung würden sich auch in den Kirchengemeinden und ihren Mitglieder niederschlagen.

" Ich bin Pfarrer geworden, weil ich den Menschen Gottes gute Botschaften erzählen will, egal wo sie wohnen. " Die Welt der Bibel und die der Menschen habe ihn schon immer fasziniert. Deshalb habe er sich vor Jahren auch für das Theologiestudium und den Beruf des Pfarrers entschieden. " Und ich habe es bisher nicht bereut ", sagt Christoph Gutsche.

Übrigens : Christoph Gutsche verstärkt seit Kurzem auch das " Denkmal " -Team der Harzer Volksstimme.