Für 80000 Euro soll der Alte Dorfplatz in Meitzendorf umgestaltet werden. Das Konzept beinhaltet auch eine Skulptur des Heiligen Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehr. Die Figur soll auf einem Natursteinsockel thronen und der Wehr zum 150. Geburtstag ein Denkmal setzen.

Meitzendorf l Auf einem gut 70 Zentimeter hohen Sockel aus Naturstein soll er thronen und zum Hingucker des neu gestalteten Alten Dorfplatzes in Meitzendorf werden. Die Rede ist vom Heiligen Florian, dessen Skulptur der Ortsfeuerwehr zum 150. Geburtstag ein Denkmal setzen soll. "Der Heilige Florian ist der Schutzpatron aller, die mit Wasser arbeiten", erklärt Bianka Höpfner. Die Landschaftsarchitektin plant die Umgestaltung des Platzes.

Insgesamt 80000 Euro sind dafür im vorläufigen Haushaltsplan vorgesehen. Die Bäume auf dem dreieckigen Areal seien bereits im Frühjahr gerodet worden.

"Im Hintergrund sollen fünf säulenförmige Bäume gepflanzt werden."

Bianka Höpfner, Landschaftsarchitektin

"Die Fläche soll mit Rasen und einigen Frühjahrsblühern recht schlicht gestaltet werden", erläutert Bianka Höpfner. "Im Hintergrund sollen fünf säulenförmige Bäume gepflanzt werden, davor soll die Skulptur stehen", ergänzt die Landschaftsarchitektin. Der Weg, der über den Alten Dorfplatz verläuft, ist auch im neuen Konzept enthalten - nur etwas schmaler.

Sobald die Kommunalaufsicht den vorläufigen Haushaltsplan der Einheitsgemeinde Barleben abgesegnet hat, kann die Bronze-Statue bestellt und der Platz gestaltet werden. Die Lieferzeit beträgt laut Höpfner acht bis zehn Wochen. "Bis zum Jubiläum der Feuerwehr im September könnten wir es vielleicht schaffen", sagt Höpfner. Wann die Arbeiten rund um den Platz weitergehen können, ist laut Barlebens Pressesprecher Thomas Zaschke jedoch noch offen.

Die geplante Skulptur ist Katalogware - wird also nicht extra durch einen Künstler angefertigt - und misst ohne Sockel 1,10 Meter. Mit Fahne ist sie 1,43 Meter hoch. "Sie soll ein Punkt sein, an dem man vorbeigeht und sich freut", sagt Bianka Höpfner. Sie hoffe, dass die geplante Statue den Meitzendorfern gefällt.

Der Heilige Florian ist der Legende nach im Jahr 304 nach Christus mit einem Mühlstein um den Hals ertränkt worden. Der damalige Kaiser soll ihn und andere Christen verbannt haben. Florian sei dennoch zurückgekehrt, um seinen Glaubensbrüdern zu helfen und habe damit sein Todesurteil unterzeichnet. "Als man seine Leiche geborgen hat, kam eine Quelle zum Vorschein", erklärt Bianka Höpfner. Deshalb sei er Schutzpatron all jener, die mit Wasser arbeiten und somit auch der Feuerwehr, fügt sie hinzu. Die Kameraden aus Meitzendorf wollen den runden Geburtstag ihrer Wehr am 11. und 13. September feiern.

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