Der Barleber und der Quedlinburger Posaunenchor haben am Sonntag früh in der Barleber Kirche St. Peter und Paul eine Sommermusik gestaltet. Der ging ein gemeinsamer Workshop voraus.

Barleben l Barleber und Quedlinburger Bläser spielten in der Barleber Kirche gemeinsam Händel-Musik, Swing und Gospel, kombiniert mit dem Gottesdienst, den Pfarrer Johannes Könitz gehalten hat. Diesem Konzert war ein Workshop unter der Leitung des Erfurter Kantors Johannes Häußler vorrausgegangen. Daran haben 35 Männer und Frauen aus Barleben und Quedlinburg teilgenommen und übereinstimmend heißt es, dass die musikalische Herausforderung reizt, aber vor allem das Gemeinschaftsgefühl die Freude am Musizieren stärkt.

Die Barleberin Sabine Peckmann spielt seit ihrem 13. Lebensjahr Baritonsaxofon. "Man braucht Freude und Zeit", sagt die 60-Jährige, die vor allem die Gemeinschaft des Posaunenchores schätzt.

Der Quedlinburger Kurt Graul spielt noch länger auf der Trompete, nämlich seit 53 Jahren. Er schätzt bei den regel- mäßig stattfindenden Workshops mit Johannes Häußler besonders die Forderungen, die ihn immer wieder an seine Grenzen bringen.

Der Barleber Posaunenchor existiert bereits seit 67 Jahren und tritt in der Region zu vielen Festen und Konzerten auf. "Unseren 70. Geburtstag wollen wir groß feiern", sagt Rolf Plagemann, der gemeinsam mit Bärbel Grimm den Chor leitet.