Am 21. September ab 12 Uhr wird vor den Toren der Ohrestadt das traditionsreiche Mühlenfest gefeiert. Diesmal aber soll alles ein wenig spektakulärer werden, denn seit 20 Jahren gibt es Feste an Auerbachs Mühle.

Wolmirstedt l Wer über die B189 in Richtung Wolmirstedt unterwegs ist oder aus Samswegen kommt, kann sie nicht übersehen. Auch wenn sie auf keinem offiziellen Dokument zu sehen ist, so gehört Auerbachs Mühle, auf einem kleinen Hügel vor den Toren der Stadt gelegen, zu den markanten Wahrzeichen von Wolmirstedt. Und wenn dann noch der Ortseingang von Autos nur so zugeparkt ist, dann aus einem einzigen Grund - das Mühlenfest wird gefeiert. Hunderte Besucher kamen seit 1994 im Spätsommer und genossen im Schatten der alten Mühle ein tolles Kulturprogramm.

Das hat sich herumgesprochen. "Inzwischen folgen Menschen nicht nur aus dem Altkreis, sondern aus ganz Sachsen-Anhalt unserer Einladung", berichtet Ursula Pankonien, Chefin von Auerbachs Mühle. Das Mühlenfest findet in der Regel zweimal im Jahr statt - am Pfingstmontag und im Spätsommer.

Am 21. September aber wird alles einen Tick größer und spektakulärer. Aus gutem Grund, denn gefeiert wird seit 20 Jahren. "Mit der Einweihung der Gaststätte Auerbachs Mühle", so erzählt Ursula Pankonien, "haben wir das erste Mühlenfest organisiert, weil damals mit weitsichtiger Unterstützung kommunaler Politiker die alte Mühle vor dem Abriss gerettet wurde."

Am nächsten Sonntag wird daran erinnert. Das geschieht ab 12 Uhr mit guter Musik und einem tollen Kulturprogramm. So ist das Kindertanztheater Elbaue am Start, hat sich ein Clown und die Leier Rike angesagt, tritt die Seniorentanzgruppe aus Haldensleben auf. Wer hoch zu Ross sitzen möchte, kann dies während einer Kremserfahrt tun. Und außerdem werden an diesem Tag wieder die Früchte des Herbstes - Kürbisse in verschiedensten Farben und Formen - im Angebot sein.