Die Arbeiten an der Werk- und Kulturscheune in Loitsche gehen in die Endphase. Während der Innenausbau fast fertig ist, liegt der Schwerpunkt derzeit bei der Gestaltung der Außenanlagen. In der kommenden Woche erfolgen die Bauabnahmen.

Loitsche l Die alte Loitscher Pfarrscheune ist kaum wiederzuerkennen. Eine großes verglastes Eingangstor lässt viel Licht in die künftige Kultur- und Veranstaltungsstätte hinein. Das benachbarte alte Stallgebäude war zu desolat und musste abgerissen werden. An seiner Stelle entstand ein moderner Funktionsbau, in dem sich künftig unter anderem der Kreativraum, eine Holz- und Metallbearbeitungswerkstatt sowie ein Elektronikkabinett befinden werden. In einem Verbindungsbau zur Kulturscheune sind die notwendigen Sanitäranlagen und eine Küche untergebracht.

Testlauf mit einem Jugend-Medienseminar

"Der Dachboden des Funktionsgebäudes mit seinem großen Panoramafenster und Blick auf die Ohrewiese wird als Seminar- und Schlafraum genutzt", berichtet Benjamin Otto, Gemeindepädagoge und Vorsitzender des Vereines Werk- und Kulturscheune. Dort findet ab 28. November quasi ein Testlauf statt.

"15 Jugendliche aus der Verbandsgemeinde Elbe-Heide und dem Landkreis Börde kommen hier zum 3. Jugend-Medienseminar zusammen", kündigt Otto an. Drei Tage lang geht es dabei unter Anleitung von IT-Experten aus Leipzig und Berlin um moderne Kommunikationsmedien. Ziel ist unter anderem, eine Jugend-Homepage für die Verbandsgemeinde Elbe-Heide zu gestalten.

Doch bevor es soweit ist, sollen in der kommenden Woche die Abnahmen durch das Bauordnungsamt und durch die Gemeinde Loitsche-Heinrichsberg als Bauherr erfolgen. "Bis dahin gibt es aber noch reichlich zu tun", sagt Alexander Schroth, Bauleiter des Planungsbüros arc Architekturconzept aus Magdeburg, das die Planungen für die Werk- und Kulturscheune entworfen hat.

Ursprünglich sollte bereits im November dieses Jahres Übergabetermin sein. "Doch wir haben uns entschlossen vor der offiziellen Inbetriebnahme noch die komplette Außenanlage fertigzustellen", begründet Bürgermeisterin Bettina Seidewitz (CDU) den neuen Einweihungstermin am 7. März.

Zur Gestaltung der Außenanlagen gehört auch das Pflastern des Pfarrhofes. Der bekommt sein historisches Kopfsteinpflaster wieder. "Allerdings werden alle Verbindungswege mit nutzerfreundlichem Kleingranitpflaster belegt", so Benjamin Otto. Er berichtet auch, dass im Auftragsumfang eine Hülse für einen Weihnachtsbaum vorgesehen ist. "Deshalb kann ich schon heute alle Bürger für 2015 auf den Loitscher Weihnachtshof einladen", blick Otto voraus.

 

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