Zu einem Skat- und Rommé-Turnier hat der Jersleber Heimatverein knapp 40 Kartenspieler in die "Flocke" gelockt. Die weiteste Anreise hatte eine Spielerin aus Schwerin. Unter den Teilnehmern waren auch Kinder.

Jersleben l In der "Flocke" in Jersleben herrschte am vergangenen Sonntag volle Konzentration. 16 Rommé- und 22 Skatspieler taxierten von 10 Uhr an ihr Blatt und überlegten, wie sie die Gegner mit ihren Karten am ehesten schlagen konnten.

"Wir sind Spielertypen."

Helga Hillmann, Heimatverein Jersleben

Eingeladen zu diesem Turnier hatte der Jersleber Heimatverein um dessen Vorsitzenden Klaus Hillmann. Er selbst versuchte sein Glück beim Skat, während Ehefrau Helga beim Rommé mitmischte. "Wir sind Spielertypen", sagte sie im Volksstimme-Gespräch. "Wir spielen auch in unserer Freizeit viel mit unseren Kindern und mit Freunden." Am Sonntag hatten die beiden allerdings nicht so viel Glück im Spiel. Aber darauf komme es für sie auch nicht an. "Es geht uns nicht unbedingt darum, einen Preis zu gewinnen. Das Mitspielen macht einfach Spaß", erklärte Helga Hillmann nach dem Turnier.

Ein besonders gutes Blatt hatte während des Turniers Sylvia Strauß. Die Jersleberin schaffte es beim Rommé auf den ersten Platz. Beim Skat siegte Eckhard Feierabend. Die Gewinner durften sich über Sachpreise freuen. "Wir haben immer Präsente, die Ersten bekamen zum Beispiel einen Wildbraten, Rotwein und etwas Süßes", informierte Helga Hillmann. Das restliche Startgeld der Teilnehmer wurde gestaffelt für kleine Preise für die Zweit- bis Sechstplatzierten ausgegeben.

Viele Teilnehmer kamen aus Jersleben, aber auch Spieler aus Wolmirstedt, Samswegen, Heyrothsberge oder Hakenstedt packten im Bürgerhaus ihre Karten auf den Tisch. Die wohl weiteste Anreise hatte eine Spielerin aus Schwerin, die einen Besuch bei ihrer Schwester mit der Teilnahme an dem jährlichen Turnier verband. Auch drei Kinder beziehungsweise Jugendliche nahmen an dem Turnier teil.

Zwischendurch konnten sich die Kartenfreunde bei einem kleinen Imbiss stärken, den Mitglieder des Heimatvereins servierten. Gegen 16 Uhr waren die letzten Spieler fertig.