Zerbst l Die Stadt Zerbst präsentiert sich ab sofort mit einem komplett neu erstellten Internetauftritt im weltweiten Netz. "Neben der optischen Neugestaltung wurden die Inhalte der bisherigen Homepage aktualisiert, neu strukturiert und erweitert", erklärt Antje Rohm. Als Amtsleiterin Büro des Bürgermeisters, Pressestelle, Kultur und Tourismus lag die nun in frischem Glanz erstrahlende Web-Seite in ihrer Hauptverantwortung. Technische Unterstützung bei der Umsetzung der Gestaltungsideen gab es durch die brain-SCC GmbH aus Merseburg, mit der es bereits seit Jahren eine Zusammenarbeit hinsichtlich der Online-Präsenz gibt.

Unter www.stadt-zerbst.de wird der Internetnutzer fortan in der "Heimatstadt von Katharina der Großen" begrüßt. Mit diesem Bezug zur russischen Zarin, die als Prinzessin Sophie Auguste Friedrike von Anhalt-Zerbst geboren wurde, wird auf eine Persönlichkeit aufmerksam gemacht, mit der längst touristisch für Zerbst geworben wird. Was die Stadt auszeichnet und warum es sich lohnt, hier zu leben, das verraten neben anderen Hobbyhistoriker Helmut Hehne, Handwerksmeister Klaus Partheil oder die Schloss- und Stadtführerin Jana Reifarth. Sofort ins Auge fallen die aktuellsten Geschehnisse - momentan darf bei den Meldungen das Heimat- und Schützenfest nicht fehlen. Unterdessen wechseln sich Impressionen der Stadt im Panoramabild ab.

Mit "Stadt + Bürger", "Wirtschaft + Bauen", "Kultur + Freizeit", "Zerbst + Gäste", "Zerbst im Porträt" und "Ortsteile" gibt es fünf Hauptrubriken, die jeweils noch einmal übersichtlich unterteilt sind und in denen sich weitere Neuerungen finden. So wendet sich Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) in einem kurzen Film an die Internetgemeinschaft.

Erstmals findet sich an der Stelle ebenfalls eine ausführliche Darstellung der städtischen Beteiligungen und Verbandsmitgliedschaften - angefangen bei der Bau- und Wohnungsgesellschaft mbH Zerbst (BWZ) über den Abwasser- und Wasserzweckverband Elbe-Fläming bis zum Unterhaltungsverband Nuthe/Rossel. Beteiligungsberichte sind genauso eingestellt wie Verlinkungen zu den Web-Seiten der einzelnen Unternehmen, sofern solche vorhanden sind.

Derweil erhalten Firmen nun die Möglichkeit, unter "Wirtschaft + Bauen" ihre Ausbildungsplätze einstellen zu lassen. Den Kleingartenvereinen wird weiterhin eine Plattform zur Darstellung geboten.

Auf die Unterrubrik "Leben in Zerbst" weist Antje Rohm gleichfalls hin. Mit einem Mausklick erhält man dort zum Beispiel jetzt auch eine komplette Übersicht über sämtliche Spielplätze in der Kernstadt (samt Karte) sowie dem Umland. Darüber hinaus wird die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zerbst mit ihren 26 Ortsfeuerwehren und insgesamt über 800 Mitgliedern vorgestellt. Im "Bürgerservice" sind nicht nur die verschiedensten Formulare eingestellt, die man bei Bedarf herunterladen kann. Hier lässt sich fortan ebenfalls nach Selbsthilfegruppen suchen.

Unterdessen wird Ortsfremden unter "Zerbst im Porträt" Wissenswertes über die Geschichte der Stadt, ihren Persönlichkeiten und Attraktionen vermittelt. Wer mit dem Wohnmobil anreist, erfährt außerdem, dass es seit 2013 einen Caravan-Stellplatz an der Volksschwimmhalle gibt.

Selbstverständlich bleiben die 24 Zerbster Ortschaften nicht außen vor, die ebenfalls mit prägnanten Eckdaten und Fakten beispielsweise zu ihren Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen aufgenommen sind. In dem Zusammenhang betont Antje Rohm, dass es sich hierbei erst um einen Grundstock handelt, der durchaus ausbaufähig ist. Sollten weitere Informationen zu den einzelnen Ortsteilen gewünscht sein, könne man das gern aufnehmen.

Überhaupt werde der Internetauftritt - neben den stetigen Aktualisierungen - künftig noch ausgebaut, ergänzt die Amtsleiterin und das nicht nur in Hinblick auf den angedachten Ärztesuchservice. "Das betrifft unter anderem die fremdsprachigen Seiten, die noch mit Inhalten gefüllt werden", spielt sie auf die englische und russische Version an.

"Geplant ist auch die Einrichtung einer Stadt-App für Smartphones", ergänzt Antje Rohm. So kann jeder bequem mit dem Handy auf die Homepage zugreifen. Im sozialen Netzwerk Facebook ist Zerbst übrigens bereits mit einem eigenen Profil vertreten - auch dazu gibt es eine direkte Verknüpfung von der Web-Seite aus.

Die Kosten für deren Neugestaltung beziffert die Amtsleiterin auf knapp 3000 Euro. Neben den im Haushalt eingestellten Mitteln zur Pflege der Internetpräsentation wird die Summe mit dem Geld finanziert, das die Stadt 2013 von den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA) für ihre gute Schadensquote erhielt.

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