Magdeburg (tw/ad) I Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist nach ersten Schätzungen ein Schaden von etwa drei bis vier Millionen Euro entstanden. Menschen wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt.

Das Feuer war demnach kurz nach Mitternacht auf einem Balkon in der dritten Etage eines Hauses an der Kleinen Straße in Magdeburg Stadtfeld-Ost ausgebrochen. "Trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Wohnung und den Dachstuhl nicht verhindert werden", so ein Polizeisprecher. Zwölf Bewohner mussten laut Feuerwehr evakuiert werden, darunter zwei Kinder. Gemeldet sind in dem Haus 28 Personen.

Die Ursache des Brandes ist bisher nicht bekannt. Durch das Übergreifen der Flammen brannten die dritte Etage und das Dachgeschoss vollständig aus. Die Löscharbeiten wurden inzwischen beendet.

Die erste Begutachtung des Brandermittlers musste heute Nachmittag abgebrochen werden. Eine detaillierte Untersuchung konnte aufgrund der enormen Löschwasserreste nicht stattfinden. So kann das Dachgeschosses laut Polizei auch erst nach der Stabilisierung der tragenden Bauelemente begutachtet werden. Am Montag sollen die Ermittlungen weitergeführt werden. "Am Wochenende werden die bautechnischen Gegebenheiten für ein sicheres Betreten geschaffen. Erst danach wird es der Polizei, dem Bauordnungsamt und der Versicherung möglich sein, ihre Arbeiten fortzuführen", heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Das Mehrfamilienhaus ist unbewohnbar – die Mieter kommen vorerst bei Freunden und Bekannten unter. Einzelne Bewohner durften das Haus inzwischen betreten und persönliche Gegenstände herausholen.

 

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