Magdeburg (dpa/cm) | Das Nashorn-Baby im Magdeburger Zoo hat am Freitag seinen ersten Auftritt vor Besuchern gewagt. "Der Kleine hat sich ganz allein nach vorn getraut", sagte Kurator Konstantin Ruske. Mutter Malaika habe sich dagegen weiter in dem Bereich des Hauses aufgehalten, der nicht einsehbar ist.

Nach den Worten Ruskes gibt es für Neugierige nach wie vor keine Garantie, dass sie einen Blick auf den Nashornjungen erhaschen können. "Aber die Sichtungschancen steigen", meinte er. Der kleine Nashornknabe sei sehr mutig und neugierig und vermutlich werde sich auch seine Mutter bald mit ihm gemeinsam sehen lassen. Das kleine Spitzmaulnashorn war vor rund einer Woche zur Welt gekommen, es wog bei der Geburt 35 Kilogramm.

Einen Namen hat das Mini-Nashorn noch nicht. Diesen soll der Junge später per Abstimmung von den Besuchern bekommen. Es gibt auf jeden Fall eine Voraussetzung: Der Name muss traditionell mit "Ma" beginnen.