Magdeburg. Die bündnisgrüne Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt, Undine Kurth, sieht das Wahlergebnis mit " gemischten Gefühlen ". Natürlich sei die Freude groß über den deutlichen Zuwachs an Stimmen, sagte sie der Volksstimme, aber " wir sind auf der anderen Seite auch bedrückt ". Das habe sich auch auf der Wahlparty im " Amsterdam " in Magdeburg gezeigt. Denn immerhin hätten 15 Prozent der Wähler einer Partei ihre Stimme gegeben, deren oberstes Credo die Entsolidarisierung der Gesellschaft sei, meinte Kurth mit Hinweis auf die FDP.

Das Wahlergebnis sei zugleich eine gute Grundlage für die Landtagswahl 2011.

Für Kurth bedeutet das Abschneiden der Grünen, dass sie erneut in den Bundestag einziehen wird. Kurth war zuletzt für die Grünen als parlamentarische Geschäftsführerin tätig.