Doch dieses Mal ohne eine Audi-Flotte im Nacken. Dafür zeigten sich die Jahreswagen wieder in einer guten Form.

Im Gegensatz zum ersten freien Training wechselten die Platzierungen an der Spitze fast minütlich. Fast alle Fahrer hatten in den 90 Minuten das Vergnügen in der Spitzengruppe aufzutauchen. Doch am Ende hatte wieder Bruno Spengler mit einer Zeit von 1:07.825 Minuten die Nase vorne.

Die große Überraschung gelang Christian Abt mit Rang zwei. Nur Spengler und er unterschritten die 1:08 Minuten-Grenze. Mit nur 0,059 Sekunden Rückstand fuhr Timo Scheider die drittschnellste Zeit. Jamie Green gelang der Sprung auf die vierte Position. Wieder zeigten sich die Fahrzeuge älteren Baujahres in einer guten Form. Mike Rockenfeller bestätigte seine Leistung vom Vormittag und erreichte Platz sechs. Daniel La Rosa und Paul Di Resta belegen die Ränge sieben und acht. Auch Alexandre Premat und Lucas Luhr schafften mit Platz neun und zehn den Sprung in die Top ten.

Martin Tomczyk rutschte knapp an der ersten Hälfte vorbei und wurde Elfter. Tom Kristensen erreichte nur den 14. Platz gefolgt von Mika Häkkinen und Mattias Ekström. Allerdings liegen 18 Piloten innerhalb einer Sekunde. Die ersten Zwölf trennt sogar nur eine halbe Sekunde.

Nach fast einer halben Stunde sorgte Mika Häkkinen für die ersten Gelbphase des Wochenendes. Der Finne war in der vorletzten Kurve zur Start-Ziel-Geraden auf den Curb gekommen und drehte sich anschließend ins Kiesbett. Nach rund zehn Minuten konnte wieder grün geschwenkt werden. Auch Gary Paffett kam am Nachmittag nicht viel zum Fahren. Sein Bolide stand komplett demontiert in der Box.

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