Gnadau/Gommern (vwo/fna) l Zwei Mannschaften, zwei Ziele. Während die SG Gnadau unbedingt die sich andeutenden Tendenzen gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen möchte, strebt der SV Eintracht Gommern danach, den durchaus soliden Saisonstart auszubauen. Beide Mannschaften stecken noch im unteren Bereich der Fußball-Landesklasse, können aber mit einem Erfolg im Aufeinandertreffen einen großen Schritt in die richtige Richtung gehen. Anpfiff ist morgen um 15 Uhr.

Personell ist es bei beiden Mannschaften nicht gut bestellt. Zum einen plagen die Gommeraner Verletzungssorgen, zum anderen muss der Gastgeber aufgrund der Einschulungen auf einige Spieler verzichten. Bis dato hat die SGG inklusive Torhüter lediglich zehn Akteure zur Verfügung. "Ich hätte gern am Freitag gespielt. Zuletzt hatten wir gegen Kleinmühlingen einen großen Zuschauerzuspruch. Außerdem hätten dann die Spieler, die am Sonnabend bei der Einschulung sind, auflaufen können", erklärte Sebastian Pape, der Trainer der Gnadauer. Doch Gommerns Mario Storm lehnte eine Verlegung ab.

Für beide Mannschaften wird es also kein einfaches Unterfangen, eine starke Elf aufzustellen. Die Gastgeber möchten den Schwung aus der Partie gegen Kleinmühlingen nutzen, wenngleich sie diese mit 1:2 verloren hatten. "Wir haben uns aber ganz stark präsentiert und ein hohes Niveau gezeigt. Wir hatten nur etwas Pech, dass Keeper Jens Ulrich so gut aufgelegt war."

Beide Teams wissen natürlich, worum es in dieser Begegnung geht. Die einen wollen sich aus den unteren Regionen der Liga befreien und den vorletzten Tabellenplatz unbedingt verlassen, die anderen wollen gar nicht erst in den Abstiegsstrudel geraten und so viel Land wie möglich dazwischen bringen.

Es fehlen: unbestimmt - Tilman Roos, Tobias Bea, Daniel Gropius (alle lanzzeitverletzt), Christian Steinke (fraglich); SR: Thomas Wissel (Magdeburg), Hendrik Strackeljan, Moritz Niklas Voß; Saison 2013/14: 2:2, 1:0