Halberstadt (bkr/rde) l In der Sporthalle des Halberstädter Gymnasiums Martineum kam es im Kreispokalwettbewerb zum Aufeinandertreffen der beiden erfolgreichsten Mannschaften des Altkreises Halberstadt der letzten Jahre. Die gastgebenden Volleyballfreunde erwarteten den VC Hessen, drittes Team dieser Runde war der wiedererstarkte VSV Halberstadt.

Im Ortsderby ließen die Volleyballfreunde von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer der Herr im Hause ist. Das VSV-Team versuchte mit einem neuen Läufersystem zu spielen, bei dem aber viele Laufwege noch nicht klappten. Der Gastgeber überzeugte mit einer guten Blockarbeit sowie gezielten Angriffen, die schließlich einen ungefährdeten 2:0-Erfolg (25:14, 25:13) brachten.

Im Schlagerspiel trafen der derzeitige Tabellenführer und der Zweitplatzierte aufeinander. Die Hessener, die nicht in Bestbesetzung antreten konnten, und die Volleyballfreunde schenkten sich nichts. Es entwickelte sich ein angriffsorientiertes Spiel, in dem in beiden Teams die Hauptangreifer Matthias Kamin (HVF) und David Krolikowski (VCH) von ihren Zuspielern immer wieder effektiv eingesetzt wurden. Die Vorentscheidung fiel im ersten Satz, als sich die Volleyballfreunde von 6:6 bis auf 12:6 absetzen konnten. Diesen Vorsprung gaben sie bis zum 25:20-Satzgewinn nicht mehr ab. Auch im zweiten Satz entwickelte sich ein gutklassiges Spiel, in dem das HVF-Team weniger Fehler machte und einen 25:21-Erfolg einfuhr.

Im Spiel der beiden unterlegenen Teams gelang es zwar dem VSV-Sextett, die Hessener immer wieder in Verlegenheit zu bringen, die größere Angriffseffektivität lag aber auf Seiten des VCH, so dass dieser das Spiel mit 25:20 und 25:17 gewann und in das Final Four einzog.

In der anderen Pokalrunde standen sich Meteor Wegeleben, die VSG Halberstadt und Eintracht Badersleben gegenüber. Ein Bericht folgt morgen.

Halberstädter Volleyballfreunde: Schlönvoigt, König, Reichelt, Stockmann, Wiekert, Kamin, Winkler;

VSV Halberstadt: Pieles, Miede, Fenzl, Polten, Meyer, Göttel;

VC Hessen I: Junghans, Große, Krolikowski, Denecke, Pätzold, Zetzsche.