Die Handballer des BSV 93 kassierten in der Sachsen-Anhalt-Liga der Männer gegen die SG Spergau eine 28:33-Heimniederlage, führten zur Halbzeit noch mit 16:15. Grund für den erneuten Rückschlag war eine Vielzahl von Unkonzentriertheiten, die sich durch alle Mannschaftsteile zogen und infolgedessen die Gäste wiederholt zu einfachen Toren kamen.

Neu-Olvenstedt. Der BSV erzielte zwar das erste Tor der Partie, geriet in der Folge aber schnell in Rückstand. Trotz zahlreicher Ballverluste und Fehlwürfe kam der Gastgeber nach einer Auszeit besser ins Spiel, glich zunächst aus und führte wenig später 12:11. Kurz vor der Halbzeit lagen die Olvenstedter sogar mit zwei Toren vorn, musste aber in der Schlusssekunde der ersten Halbzeit nach einem Freiwurf den Treffer zum 16:15 hinnehmen.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Begegnung weiter dahin. Per Siebenmeter legten die Gäste vor (17:18). Noch einmal konnten die Hausherren beim 19:19 ausgleichen, doch entglitt ihnen danach die Partie vollständig aus den Händen.

Die Magdeburger Sieben litt – wie bereits in der ersten Hälfte - unter ihrem drucklosen Angriffsspiel, wodurch zu selten Räume für den Nebenmann geschaffen werden konnten. Zudem führten haarsträubende Anspiel- und Abspielfehler zu Ballverlusten, die der Gegner dankend annahm und über Tempogegenstöße in Tore ummünzte.

Nach drei Gegentoren in Serie lag der BSV 20:24 zurück und sollte sich nicht mehr von diesem Rückstand erholen. Den Olvenstedtern fehlte zunehmend die Geduld im Spielaufbau, so dass zu viele Angriffe wegen Technik- oder Regelfehlern gar nicht erst mit einem Torwurf abgeschlossen wurden.

Die letzten zehn Minuten versuchte die Mannschaft des Trainergespanns Eckstein/ Lantzsch über eine wesentlich offensivere Abwehrformation nochmals zurück ins Spiel zu finden. Doch fruchtete diese Maßnahme nicht mehr richtig und so musste der BSV nachdem er sich selbst geschlagen hatte letztlich eine 28:33-Niederlage hinnehmen. Daran ändereten auch die elf Treffer des besten BSV-Werfers, John Bade, nichts.

BSV 93: Ch. Fredow, F. Fredow – Auerbach 1, Bade 11/2, Berger 4, Draeger 2, Goldschmidt 1, Grüneberg 1, Heinicke 2, Kamm 1, Kolberg 2, Pethe 1, Zengerling 2.