Magdeburg ( smu ). Die Verbandsliga-Fußballer des MSV 90 Preussen trennten sich am 23. Spieltag vom gastgebenden FC Grün-Weiß Piesteritz 2 : 2 ( 1 : 2 ) Unentschieden. Kevin Knöfler ( 4. ) und Alexander Siemke ( 30. ) brachten die Gäste in Führung, Ladislav Steffke ( 45 .+ 2 / 47. ) traf durch zwei Strafstoßtore zum Ausgleich.

Es war eine ansprechende Leistung, welche die Magdeburger auf dem Kunstrasenplatz im " Volkspark " in Piesteritz zeigten. Trotz der langen Winterpause und der schwierigen Vorbereitung mit nur drei Testspielen, waren sie von Beginn an präsent und übernahmen die Regie in dieser Partie. So sah es auch Preussen-Coach Dirk Hannemann : " Ich muss meiner Mannschaft für ihren Kampf und die gute spielerischere Leistung Lob zollen. Wir haben gut gespielt und hätten den Sieg verdient, leider hat es heute nicht geklappt. "

So begannen die Gäste wie die Feuerwehr und erzielten durch Knöfler, der, nachdem Lindemann im Tor des FC einen Schuss von Siemke nicht feshalten konnte, zur Stelle war, aus Nahdistanz das 1 : 0 ( 4. ).

Die Piesteritzer versuchte durch Härte die Magdeburger zu beeindrucken, bissen dabei aber auf Granit und hatten Glück, dass nur Wellington und Hinkelmann in der ersten Hälfte dafür verwarnt wurden. Spielerisch war von ihnen wenig zu sehen. Ein Schuss von Freihube, der knapp über die Querlatte strich, war zunächst die einzige Möglichkeit.

Der MSV belohnte sich für seine Bemühungen. Nach mehreren Angriffen erzielte Siemke, nach Vorarbeit von Steve Röhl, das verdiente 2 : 0 ( 30. ).

Wenig später hätte die Entscheidung fallen können, Siemke blieb der Elfmeter aber versagt, als er frei durch war und dann im Strafraum von hinten von den Beinen geholt wurde.

Schiedsrichter Mario Jeske ( Queis ) stellte sich dann, mit einigen fragwürdigen Entscheidungen, immer mehr in den Mittelpunkt. So entschied er, nachdem Preussen-Keeper Juckelandt einen hohen Ball fing und dabei von einem Piesteritzer bedrängt wurde, auf Strafstoß. Selbst die Piesteritzer brauchten eine Weile, ehe sie bemerkten, dass Jeske für sie entschieden hatte. Steffke trat an und verwandelte sicher ( 45. + 2 ).

Hälfte zwei begann wie die erste endete, mit einem Strafstoß für Piesteritz ! Stefan Mensch bekam im Zweikampf den Ball im Fallen an die Brust, Pfiff des Schiedsrichter und Steffke verwandelte wiederum sicher – 2 : 2 !

Danach verflachte die Partie immer mehr. Torraumszenen blieben Mangelware. Wellington war in der 70. Minute noch gut bedient, als er nur mit Gelb-Rot vom Platz flog. Sein Foul an Röhl, der frei durch war, hätte normalerweise eine andere Strafe verdient.

So blieb es beim 2 : 2, ein Ergebnis, mit dem die Piesteritzer zufrieden waren. Für die Preussen, denen man für die gezeigte Leistung und ihre Disziplin, welche sie trotz der schwierigen Umstände zeigten, ein Lob aussprechen muss, war es allerdings recht bitter.