Magdeburg (smu). In einem Nachholspiel vom 21.Spieltag gewann der 1. FC Magdeburg II gegen den 1. FC Lok Stendal verdient mit 3:0 (1:0). Pascal Matthias (32. Spielminute), Marco Verkic (83.) sowie Moritz Instenberg (90.) trugen sich für die Blau-Weißen in die Torschützenliste ein.

Die knapp 300 Zuschauer im Heinrich-Germer-Stadion mussten auf Grund des starken Regens zunächst 30 Minuten warten, bevor Schiedsrichter Dirk Simon (Merseburg) anpfeifen konnte. Beiden Mannschaften boten sich schwierige Bedingungen, da sich auf großen Teilen des Platzes riesige Pfützen gebildet hatten, die ein schnelles Spiel nicht immer zuließen.

Der Club hatte in der ersten Hälfte deutliche Feldvorteile, spielte gegen die körperlich überlegenen Gäste taktisch klug und hatte durch Tobias Tietz (8.) und durch Matthias (12.) nach einem Freistoß erste gute Möglichkeiten. Aufregung gab es auf der anderen Seite, als FCM-Torhüter Christian Gropius den durchgebrochenen Sven Körner bei der Abwehr zu Fall brachte, der Schiedsrichter aber weiterlaufen ließ.

Die Führung der Regionalliga-Reserve der Magdeburger in der 32. Spielminute war nur eine Frage der Zeit. Verkic war durch, Lok-Keeper Stephan Boy konnte nur prallen lassen, über zwei Stationen kam Matthias an den Ball und verwandelte ohne Mühe zum 1:0!

Mit Beginn des zweiten Abschnitts hatten die Magdeburger Möglichkeiten durch Matthias (55.), der nach gutem Spielzug frei vor Boy auftauchte, dann aber am Keeper scheiterte und einem Schuss von Verkic (56.), der knapp verzog. Danach verflachte die Partie immer mehr.

Viele Fehlpässe und Mittelfeldgeplänkel bestimmten das Geschehen, so das sich FCM-Coach Mario Middendorf lautstark an der Seitenlinie bemerkbar machte. "Da ist keine Bewegung mehr drin, wir halten keine Bälle mehr!", rief er seinen Schützlingen immer wieder zu.

So dauerte es bis zur 83. Minute, bis wieder Fahrt in das Spiel kam. Verkic erlief sich einen steil gespielten Ball vor den Altmärkern, bei denen deutliche Verschleißerscheinungen sichtbar wurden, verlud dann noch den Torhüter und erzielte das 2:0.

Nachdem Philipp Glage per Kopfball an Boy scheiterte, startete Maximilian Gerwien, der nach seiner Einwechselung für ordentlich Betrieb auf der linken Seite sorgte, ein Solo durch den Strafraum der Lok. Nutznießer war Instenberg der mit der letzten Aktion in diesem Spiel den 3:0 Endstand erzielte.

1. FC Magdeburg II : Gropius – Gebauer, Loth, Weiß, Jahnel, Tietz (84. Gerwien), Dürstel, Instenberg, Bartsch (62.Glage), Matthias (72. Girke), Verkic.