In den höchstdotierten Handball-Spielklassen der Erwachsenen unseres Bundeslandes besitzen die drei darin verankerten Mannschaften aus dem Landkreis Stendal am Sonnabend jeweils Heimrecht.

Seehausen/Osterburg l Mit Ausnahme von Osterburgs Männern, die als Tabellenfünfter in der Verbandsliga Nord weder im Aufstiegs-, noch im Abstiegskampf stecken, müssen sich die beiden anderen Teams sputen, um nicht absteigen zu müssen.

In der Sachsen-Anhalt-Liga der Männer trifft das Seehäuser Team am Sonnabend ab 17.30 Uhr in der heimischen Wischelandhalle auf den HBC Wittenberg. Damit empfängt der Rangzwölfte (11:31) den Zehnten des Klassements (15:28). Es ist demnach ein wegweisendes Match.

Die Partie steht für die SG nicht unbedingt unter einem schlechten Stern. Im Hinspiel konnten die Altmärker die gastgebenden Wittenberger mittels einer sehr konzentrierten Leistung 25:24 bezwingen.

Die Männer um Spielertrainer Thilo Hennigs wissen genau, dass erneut ein äußerst hohes Maß an Konzentration erforderlich ist, um erfolgreich zu sein. Nach Lage der Dinge stehen die zuletzt verhinderten Christian Söhnel und Christian Werneke den Altmärkern am Sonnabend wieder zu Verfügung.

Seehausens Team steht als Elfter der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen auf einem Abstieg bedeutenden Platz und hat drei Punkte Abstand zum rettenden Rang zehn. Fünf Begegnungen stehen in dieser Saison noch an.

Daher ist die Partie gegen Buna Schkopau am Sonnabend ab 15.40 Uhr durchaus schon als Schlüsselspiel im Abstiegskampf zu bezeichnen. Gegen diesen Kontrahenten wurde im Hinmatch lediglich 34:38 verloren. Wenn Tina Fischer wieder fit sein sollte, dann dürfte es aus dem SG-Rückraum wieder mehr Druck geben.

In der Verbandsliga Nord empfängt das Osterburger Männerteam (5./22:16) den Tabellennachbarn Güsener HC (4./24:14). Die Partie beginnt in der Sekundarschulhalle um 16.30 Uhr. Von der Papierform sollte es ein ausgeglichenes Spiel sein, doch die Gastgeber haben derzeit bekanntlich große Personalsorgen. Daher gab es zuletzt auch eine 23:28-Niederlage bei Schlusslicht Lok Oschersleben.

In einer Beziehung gibt es Hoffnung. Spielertrainer Sebastian Papendiek, zuvor verletzt, kann wieder mitspielen.

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