Frauen-Volleyball l Lübeck/Schönebeck (fna) Die Rechnung ist einfach. Verliert der SV Pädagogik Schönebeck morgen gegen die Lübecker TS, dann bleibt er auf dem letzten Platz der 3. Liga und muss den Gang in die Regionalliga antreten, denn - so war es zumindest im vergangenen Jahr - einen sportlichen Absteiger wird es geben. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr. Zwei Ziele verfolgt der SVP dabei. Zum einen "wollen wir uns mit einer vernünftigen Leistung vom eigenen Publikum verabschieden", betont Trainer Dennis Raab, der für die verbleibenden beiden Partien auf Nadine Müller (Knieverletzung) verzichten muss. Zum anderen will sich der SVP mit drei Punkten ein absolutes Endspiel um den Ligaverbleib eine Woche später beim SV Warnemünde - derzeit Vorletzter - erhalten. Denn es könnte durchaus sein, dass der Vorletzte vom Abstieg verschont bleibt, je nachdem wer aus der 2. Bundesliga absteigt, ob der SVF Neustadt-Glewe aufsteigt und wer aus der Regionalliga aufsteigen möchte. Viele Rechenspielchen, die für den SVP nur dann interessant werden, wenn die beiden Ziele verwirklicht werden können. Denn dann könnte der miserable Saisonverlauf doch noch ein glückliches Ende nehmen.

Beim Lübecker TS ist man indes nur bedingt zufrieden. "Wir sind mit dem Klassenerhalt noch nicht ganz durch, würden gern den sechsten Platz erreichen. Daher wollen wir die letzten beiden Spiele unbedingt gewinnen", sagt Trainer Michael Kalms. Das große Plus seines Teams könnte die Ausgewogenheit sein. Nachdem sich Kapitän und Mittelblockerin Mandy Präfcke am Knie verletzt hatte und für den Rest der Saison ausfällt, muss das übrige Team diesen Verlust kompensieren. "Wir haben aber auf allen Positionen unser Niveau und können das ausgleichen."