Salzlandkreis (hla/fna) l Ohne zu spielen baute Pretzien seinen Vorsprung in der Fußball-Kreisliga Nord aus, denn Glöthe kassierte eine überraschende Heimniederlage gegen Hecklingen, das seinen Abwärtstrend stoppte. Auch Schneilingen scheint nicht in Form zu sein. Die Mannschaft der Rückrunde ist Groß Rosenburg, das aus beiden Spielen 12:2-Tore erzielte. In Löderburg hätte der Gastgeber beinah noch eine 5:1-Führung verspielt und in Kleinmühlingen belohnte sich die TSV-Reserve für den starken Endspurt. Den Blick nach unten sollte nun aber auch Neuling Eggersdorf richten.

Egelner SV Germania II -

SV 09 Staßfurt II 2:1 (1:0)

Der Gastgeber fand schnell seinen Faden und hatte weit über eine Stunde mehr vom Geschehen. Vor allem im Zweikampfverhalten und in der Struktur war dies unübersehbar. Einziges Manko war der schlechte Abschluss der ESV-Reserve. So musste die Mannschaft nach dem Anschlusstor der Staßfurter noch arg um den Dreier bangen, weil der Gast nun gewaltig Angriffsdruck entwickelte. Doch die ESV-Abwehr behielt den Kopf oben und brachte den Dreier über die Zeit.

Tore: 1:0 Jens Brauer (37.), 2:0 Steven Bohne (73.), 2:1 Danny Reuscher (79.); SR: Heine (Eickendorf), ZS: 20

Kleinmühlingen/Zens II -

Schönebecker SV II 3:1 (0:1)

Optisch hatte der Gastgeber schon früh Vorteile, er war jedoch bis zur Pause ohne Durchschlagskraft im Angriff, weil die Abwehr der Gäste stabil stand. Die SSV-Reserve war bei Kontern und Standards nie ungefährlich und ging so auch in Führung. Nach der Pause entwickelte der Gastgeber immer mehr Offensivdruck und war klar überlegen. Dennoch waren die wenigen SSV-Konter nie ungefährlich. Als den Gast aber immer mehr die Kräfte verließen, drehte die TSV-Reserve erfolgreich das Match.

Tore: 0:1 Enrico Oerke (21.), 1:0 Christian Hildebrand (HE, 66.), 2:1 Stephan Kallweit (89.), 3:1 Christian Hildebrand (90+2); SR: Lampe (Staßfurt), ZS: 17

Groß Rosenburg -

TSV Eggersdorf 5:1 (1:1)

Bis zur Pause konnte der Aufsteiger noch dagegen halten, wobei bereits in dieser Phase der Gastgeber mehr Spielanteile hatte. Jedoch agierte er oft zu zögerlich. Mit dem Rückstand gleich nach Wiederanstoß zu Hälfte zwei, verlor der Gast völlig seinen Faden. Die Rot-Weißen hatten nun deutliche Vorteile und legten ein hohes Tempo vor. Dem konnte kaum noch ein Eggersdorfer folgen. "Am Ende haben wir noch viele klare Chancen liegen gelassen", sagte Groß Rosenburgs Trainer Harald Sens.

Tore: 1:0 Matthias Jahnke (9.), 1:1 Sebastian David (19.), 2:1 Florian Große (46.), 3:1 Norman Filax (56.), 4:1 Michael Meyer (63.), 5:1 Matthias Jahnke (87:); SR´in: Galetzka (Bebitz), ZS: 55, Gelb-Rot: Kevin Fuhr (Eggersdorf, 75.)

Viktoria Großmühlingen -

Fort. Schneidlingen 1:2 (0:1)

In einem stets vom abwechslungsreichen Kampf geprägten Match war nur selten ein Unterschied wie er in der Tabelle ist zu sehen. Jedoch waren die Gäste in einigen Zweikampfszenen einfach glücklicher und abgezockter. Allerdings hatte auch der Gastgeber gute Torraumszenen, er zeigte bei deren Nutzung aber wieder Mängel. "Bei besserer Chancenverwertung wäre in jedem Fall eine Punkteteilung drin gewesen", so Jürgen Röper vom Gastgeber.

Tore: 0:1 Christian Constabel (28.), 1:1 Michel Scharsing (55.), 1:2 Bastian Henze (87.); SR: B. Radespiel (Breitenhagen), ZS: 18

Bode Löderburg -

Blau-Weiß Biere 5:4 (4:1)

Beide Teams setzten früh auf Offensivfußball und so entwickelte sich schnell ein offener Schlagabtausch. Dabei erwies sich der Gastgeber als das cleverere Team bei der Chancennutzung. Dies war die große Schwäche der Blau-Weißen. Löderburg begann Hälfte zwei dann sehr schwungvoll und wurde nach dem 5:1 recht selbstgefällig. Bode brachte die Gäste damit ins Geschehen zurück und hatte am Ende große Mühe, den Dreier über die Zeit zu bringen.

Tore: 1:0 Michael Jahns (4.), 2:0, 3:0 Bastian Bode (21., 30.), 3:1 Andy Skrypczak (36.), 4:1, 5:1 Daniel Schmidt (41., 60.), 5:2 Ronny Liebert (73.), 5:3, 5:4 Andy Skrypczak (78., 85.); SR: M. Schulz (Güsten), ZS: 15

VfB Glöthe -

St. G. Hecklingen 0:1 (0:1)

Der frühe Rückstand setzte den VfB zunächst unter Schock und stärkte das Selbstbewusstsein der Gästeelf. Zwar rannte der Gastgeber nun an und hatte auch gute Chancen, er versagte aber oft im Abschluss. Denn zu oft fehlte dem VfB-Angriffsspiel System. Die "Brechstange" half einfach nicht. Zudem stand die Gästeabwehr stabil und hatte zuweilen das Glück des Tüchtigen, bei stets hoher Kampfmoral aller Sankt-Georg-Akteure.

Tor: Nicky Klinger (2.); SR: E. Krüger (Plötzkau), ZS: 20