Staßfurt/Ziegelheim (chj) l Die Handballer des HV Rot-Weiss Staßfurt treten heute um 17.30 Uhr beim Schlusslicht der Mitteldeutschen Oberliga, dem LSV Ziegelheim, an. Die Gastgeber warten seit elf Spieltagen auf ihren zweiten Saisonerfolg. Sie sind mit nur zwei Zählern abgeschlagen vom Rest der Liga.

Während die Gastgeber ohne zurückliegendes Erfolgserlebnis antreten, kommen die Rot-Weissen mit dem 29:28-Derbysieg über Köthen aus der spielfreien Pause. Doch leichtfertig reist niemand von Staßfurt nach Ziegelheim - im Gegenteil. "Es wird brandgefährlich", warnt Uwe Mäuer, Trainer des HVS.

"Wir müssen von der ersten Minute an hochkonzentriert sein und dürfen den Gegner nicht unterschätzen", fordert der Coach. Dafür soll von Beginn an das Tempo hoch gehalten werden. "Auch die Abwehr muss ordentlich stehen, auch die Torhüter. Sie sind wieder in der Pflicht und müssen der Rückhalt der Defensive sein."

Im Angriff mahnt Mäuer erneut zur Ruhe. "Vorn müssen wir konzentriert auf unsere Chancen warten und im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen treffen."

Mäuer warnt vor Leichtsinnigkeiten angesichts der Tabellenkonstellation. "In der Liga kann jeder jeden schlagen. Und wenn wir Ziegelheim unterschätzen, bekommen wir ganz schnell etwas vor den Kopf geknallt." Dennoch ruft der Coach seine Schützlinge in die Pflich. "Unser Anspruch kann aber nur ein Sieg sein."

Die Staßfurter sind froh über die zurückliegenden 14 spielfreien Tage. "Die Pause tat gut, einige Spieler waren angeschlagen", erklärt Mäuer. Vor allem Nilas Praest benötigte eine Ruhezeit zur Regeneration nach seiner Verletzung. "Er ist auf einem guten Weg, aber er packt noch keine 60 Minuten."