Löderburg (lde/nrc) l Eigentlich hätte die zweite Mannschaft mit Steffen Mattheis, Candy Riedel, Dietmar Stock, Marko Fischer, Volker Link und Björn Weber "eine ruhige Saison" in der Bezirksklasse erleben können. Das Team verfügt über spielerische und kämpferische Qualitäten, die in dieser Aufstellung einen Mittelplatz in der Tabelle erkämpft hätte.

Hätte und haben sind aber zwei Dinge. Mattheis und Riedel standen Bodes Reserve von Saisonbeginn an nicht immer zur Verfügung, sodass die restlichen Stammspieler mit dem Einsatz im stärkerem Paarkreuz teilweise überfordert wirkten und nachrückende Akteure die entstandenen Lücken nicht füllen konnten. So lag Löderburg zum Ende der ersten Halbserie auf Platz acht und war damit nur einen Rang von einem Abstiegsplatz entfernt. Alle gingen mit dem nötigen Ehrgeiz an die Platten, aber es kamen zu wenig Punkte zusammen.

Das sollte sich gleich zum Beginn der zweiten Halbserie ändern, denn im ersten Spiel beim SC Seeland II wurde mit 9:6 Punkten gewonnen. Dies zeigte auch die Einstellung der Mannschaft. Es folgte ein weiterer Sieg und ein Unentschieden. Jetzt hatten Löderburg II schon so viele Punkte wie in der kompletten ersten Halbserie erkämpft. Zwei weitere Siege kamen dazu, sodass das Team vor der letzten Partie mit insgesamt 14 Punkten den Klassenerhalt realisierte.

Mit Mattheis (9:17), Riedel (9:15), Stock (14:20), Fischer (15:19), Link (20:12) und Weber (10:18) erfüllten alle Stammspieler die erhofften Punktgewinne wohl nicht, aber mit Platz sieben in der Endabrechnung war man wohl zufrieden. Unterstützung erhielt Bodes Reserve von Werner Konze (4:1) und Tobias Beyer (2:2, beide Stammspieler der dritten Mannschaft) sowie Michael Beyer, Markus Bode, Andreas Koch und Frank Weidemann, (Vierte). In der Rückrunde brachten die zum Teil gesteuerten Einsätze von Koch (5:1) und Tobias Beyer (1:1) weitere wertvolle Punkte.