Staßfurt/Schackstedt (chj) l "Das sind Spiele, auf die man sich richtig freut" - schaut Axel Quednow, Co-Trainer des SV 09 Staßfurt (11.), voraus. Denn seine Landesklasse-Fußballer treten morgen ab 15 Uhr beim Tabellenführer Schackstedter SV an. "Der Gegner ist Favorit, wir haben nichts zu verlieren." Klar ist allerdings auch: "Wir haben Respekt, aber noch lange keine Angst."

Respekt ist angesichts der drei souveränen Siege der Rand-Ascherslebener auch angebracht. 6:1 in Osterwieck, 6:0 gegen Langenstein und ein 2:0 über Drohndorf/Mehringen. Das haben zwar auch die Staßfurter bemerkt, die aber ebenfalls mit breiter Brust anreisen werden. "Das Unentschieden gegen Westerhausen gab uns Selbstvertrauen", so Quednow. Dafür soll vor allem an die hohe Konzentration angeknüpft werden. Woran hingegen nicht angeknüpft werden soll, ist, erneut in Rückstand zu geraten.

Auch mit hoher Konzentration kommt auf die Staßfurter Abwehr eine Mammutaufgabe zu. Entsprechend fordert der Coach, dass alle Mannschaftsteile ihren Dienst nach hinten antreten. "Die Verteidigung muss im Sturm beginnen." Allerdings befinden sich unter den acht Ausfällen auch wichtige Stützen der Defensive.

In der Vorsaison setzte sich der SV 09 mit 4:2 durch, unterlag in der Rückserie allerdings mit 0:4. "Das ist aber nicht vergleichbar. Schackstedt will oben mitspielen und hat nachgerüstet", weiß Staßfurts Co-Trainer. Außer hofft Quednow auf ein klein wenig Glück angesichts der Urlaubszeit.

Doch egal, wer bei den Schackstedtern auflaufen wird. Die Staßfurter sind vor allem darum bemüht, die ansteigende Formkurve zu bestätigen und endlich den ersten Dreier der Saison einzufahren. Quednow ist guter Dinge, dass seine Elf "genauso aufopferungsvoll wie gegen Westerhausen spielen wird".

Es fehlen: Philipp Beier, Patrick Lissek, Felix Jesse, Mario Hosenthien, Denny Reuscher, Sven Limpächer, Julian Schmidt, Kevin Hartmann

Ergebnisse der Vorsaison: 4:2 und 0:4; SR: Norbert Herzog (TSG Calbe)