Staßfurt (sam). In der vergangenen Saison sind die Regionalliga-Volleyballerinnen des VC 97 Staßfurt knapp dem Abstieg entkommen. Der Klassenerhalt war auch in dieser Spielzeit das gesteckte Ziel. Die Partie vor 14 Tagen gegen den SV Blau-Weiß Schwedt wurde für die Bodestädterinnen daher zum Schicksalsspiel. Bei einem Sieg hätten die Staßfurterinnen weiter vom Klassenerhalt träumen können. Die 1:3-Niederlage riss dann selbst Trainer Torsten Multischewski aus seinen Träumen. Daher will sich der VC 97 heute um 18 Uhr, am besten natürlich mit einem Sieg gegen den Marzahner VC, von seinem treuen Heimpublikum verabschieden.

Dafür sollte den Bodestädterinnen der Auftritt am vergangenen Sonnabend gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg II den nötigen Auftrieb geben. Die Schützlinge von Multischewski brachten den Tabellenfünften gehörig ins Wanken, aber er fiel beim knappen 3:2-Sieg nicht. "Wir sind mit der Einstellung in die Partie gegangen, dass wir es allen zeigen wollen, das wir es doch können", betonte Mittelblockerin Maxi Scheuermann. Das Potenzial, das in der Mannschaft steckt, wurde phasenweise sichtbar. "In der Annahme und in der Abwehr hat alles gut funktioniert. Es hat richtig Spaß gemacht und wir waren alle gut drauf." Doch im vierten Durchgang wurde dann der Kräfteverschleiß unter anderem durch fehlendes Training in der Woche sichtbar. Das ist auch bei Scheuermann, die in Halle studiert, der Fall.

Doch heute will das Team die Kräfte noch einmal bündeln und zeigen, dass es in der Lage ist, gegen den Tabellensiebten mitzuhalten oder sogar am Ende für eine Überraschung zu sorgen.