In der Volleyball-Kreisliga Halberstadt haben die Männer vom VC Hessen die Tabellenführung übernommen. Sie besiegten am 5. Spieltag die Halberstädter Volleyballfreunde und Meteor Wegeleben jeweils mit 2:1 Sätzen.

Halberstadt. In der Sporthalle des Halberstädter Gymnasiums Martineum waren die Volleyballfreunde (HVF) Gastgeber für die Teams aus Hessen und Wegeleben. Gleich in der ersten Begegnung des Abends kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Titelanwärter, HVF und VC Hessen.

Die beiden Teams schenkten sich zunächst nichts. Keinem Sechser gelang es sich entscheidend abzusetzen. Gegen Ende des ersten Satzes häuften sich jedoch bei den Volleyballfreunden die Fehler im Angriffsspiel, so dass die Hessener Volleyballer diesen mit 25:21 für sich entscheiden konnten. Im zweiten Satz agierten die Halberstädter dann druckvoller, ohne jedoch vollends zu überzeugen. Dennoch erzwangen sie durch einen 25:18-Erfolg im zweiten Satz den Tie-Break. Hier nutzte der VC Hessen vor allem seine Angriffsvorteile und gewann am Ende mit 15:11.

Auch im zweiten Spiel gelang es dem HVF-Team nicht, an alte Tugenden anzuknüpfen. Die stark kämpfenden Wegelebener kamen immer wieder zu einfachen Punkten. Letztendlich reichten die aber nicht, um einen Satz zu gewinnen. Somit unterlagen die Bodestädter den Volleyballfreunden mit 0:2 (20:25, 22:25).

Auch der VC Hessen hatte gegen die Wegelebener seine Schwierigkeiten und musste den ersten Satz mit 22:25 abgeben. Der zweite Satz ging dann aber mit mit 25:19 an den VCH. Im entscheidenden Tie-Break sahen die Hessener schon wie der sichere Sieger aus, doch die Aufholjagd des Meteor-Teams kam zu spät. So konnten die Hessener mit einem knappen 15:13-Erfolg den zweiten Sieg an diesem Abend einfahren.

Mit diesen beiden Siegen hat der VC Hessen in der Kreisliga die Tabellenführung übernommen. Auf den Plätzen zwei und drei lauern die Volleyballfreunde und der VC Thomas Müntzer. Die beiden Teams haben aber zwei Spiele weniger auf ihrem Konto. Somit gestaltet sich der Titelkampf zu einem Dreikampf. Jedoch sollten auch die Mannschaften aus Rhoden, Badersleben und Wegeleben nicht unterschätzt werden. Sie zeigten bereits, dass sie bei der Meisterschaft für die eine oder andere Überraschung gut sind.