Haldensleben (red) l "Es geht doch" wird der zuletzt leidgeprüfte Fan nach dem 28:23 (17:10)-Heimsieg seines HSV Haldensleben gegen den HV Wernigerode gerufen haben. Zwar war auch dieses Mal nicht alles Gold, schimmerte am 20. Spieltag der Handball-Sachsen-Anhalt-Liga ein wenig Glanz durch die Ohrelandhalle.

Dem HSV fehlten neben Tysack und Teßmann dieses Mal auch Hilliger und Möritz. Aus der zweiten Mannschaft, die anschließend Möckern besiegte, halfen die erst 18-jährigen Scholkmann und Wurzel sowie Patrick Dannehl aus.

Der HSV begann engagiert und konzentriert. Domann hielt gleich einen Siebenmeter und der HSV lag nach vier Minuten 3:1 vorn. Die Führung hatte das ganze Spiel Bestand und war nach zehn Minuten und dem zweiten gehaltenen Siebenmeter auf 7:2 ausgebaut. Die Deckung stand diesmal gut und ermöglichte den ein oder anderen Konter. Diese wurden nicht konsequent genutzt. So machten die Haldensleber nicht schon frühzeitig den Deckel auf die Begegnung. Aber die Mannschaft fing das hervorragend auf. Mit Applaus der Zuschauer und einer 17:10-Führung ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel verwaltete der HSV seine Führung. Da er auch in Unterzahl traf, blieb es bei der Führung. Nach 52 Minuten wurde es nochmal eng. Wernigerode hatte beim 20:24 einen Siebenmeter, verwarf den insgesamt dritten Siebenmeter und verpasste es, den Rückstand zum HSV weiter zu verkürzen. Eine anschließende Überzahl nutzten die Haldensleber, um auf 26:21 davonzuziehen. Trainer Grzegorz Su- bocz sprach nach der Partie von zwei wichtigen Punkten, "die trotz mäßiger Trainingsbeteiligung, bedingt durch Urlaub, Krankheit und Dienst, verdient zustande gekommen sind."

HSV Haldensleben: Domann, Siegmund - Straßburger (6/1), Schufft, Fuhrmann (1), Kruse (7), Demuth (4), Krüger (5/1), Mucheyer (2), Fister (2), Wurzel, Dannehl, Scholkmann (1)

Zeitstrafen: Haldensleben 4, Wernigerode 2. Strafwürfe: Haldensleben 3/2, Wernigerode 6/3. Spielfilm: 1:0, 3:2, 7:2, 8:4, 10:4, 13:6, 15:7, 15:9, 17:10 - 18:12, 19:14, 20:16, 23:16, 24:21, 26:21, 27:22, 28:23