Die FSG Steutz/Leps startet heute mit dem Pokal-Kracher gegen die Landesklasse-Elf des TSV Rot-Weiß Zerbst in die neue Saison. Überhaupt gab es einige Änderungen bei der FSG. Volksstimme-Sportredakteurin Simone Zander befragte den Abteilungsleiter Fußball, Harald Moller.

Volksstimme: Ihre Abteilung konnte A-Lizenz-Trainer Joachim Schaffer als Trainer gewinnen. Wie kam es dazu?

Harald Moller: Die sportliche Entwicklung der ersten Mannschaft war zum Teil durch ungünstige Trainings-Bedingungen in der Mannschaft entstanden. Da ein Großteil dieser Sportler sich noch an die gute Arbeit von Joachim Schaffer erinnerten und wussten, dass Herr Schaffer zur Zeit keine anderen sportlichen Verbindungen hatte, wurde die Frage direkt von Spielern an ihn gestellt, ob er seinen alten Schützlingen wieder einen neuen Impuls versetzen könnte. Damit wird die Mannschaft jetzt von Gordon Wecke, Achim Schaffer und Jessica Schulze (Physiotherapeutin) betreut und hat damit eine gute Grundlage für sportliche Erfolge.

In der Vorsaison gab es immer wieder auch personelle Probleme. Wird sich dies in der neuen Serie verbessern?

Personelle Probleme haben sich besonders durch Langverletzungen wie die von Fabian Wallwitz oder ungünstige Arbeitszeiten, wie beispielweise bei Christian Harbke oder René Wolf ergeben. Diese Probleme werden auch in der neuen Saison weiter bestehen. Ein positiver Effekt hat sich durch die Aufnahme der Trainertätigkeit von Herrn Schaffer direkt auf die Teilnahme und den Einsatz im Training ergeben. Neue Sportler wie Lucas und Felix Kamschütz (Zerbst) verstärken die Mannschaft und auch andere Jugendliche, wie Johannes Schmidt, wollen für unseren Verein spielen.

Welchen Eindruck haben Sie aus den Testspielen gewinnen können?

Die Testspiele haben zum Teil gezeigt, dass wir noch zu leicht Gegentore kassieren und zu oft leichtfertig Torchancen verschenken. Positive Ansätze waren für mich darin sichtbar, dass mehr miteinander gespielt wurde und neue Spieler positive Akzente setzten.

Zum Auftakt erwartet Ihre Mannschaft zum Pokal-Derby die Landesklasse-Elf aus Zerbst. Was wünschen Sie sich für dieses Derby?

Für mich ist wichtig, dass wir ein faires und gutklassiges Spiel sehen, in dem der Bessere gewinnen soll.

In der Vorsaison gab es Überlegungen, die zweite Mannschaft abzumelden. Sie konnten dennoch ein Team für die Kreisklasse melden. Wie sieht es da aus?

Das Bestreben, eine zweite Mannschaft zu erhalten, hat in vielen Köpfen der Sportler neue Möglichkeiten geschaffen. So spielt jetzt Mike Fischer im Tor, Spieler der "Altherrenmannschaft" wie Andreas Wesenberg oder Patrick Neumann verstärken die Zweite. Neuzugänge sind Mario Ganzer, Martin Pagel (Güterglück) und Fabian Schwenger (HSV Zerbst). Für Torsten Frens, Betreuer und Spieler der Zweiten, wird damit die Aufgabe nicht leichter werden, jeden Sonntag um 14 Uhr eine komplette Mannschaft auf den Platz zu schicken.

Wie groß ist der Kader, um diese Serie zu meistern?

Der Kader ist nach wie vor relativ klein und wird eine wichtige Größe für den sportlichen Erfolg der ersten Mannschaft und das Bestehen der zweiten Mannschaft sein. Für die erste Mannschaft stehen zur Zeit 17 und für die zweite Mannschaft 16 Spieler zur Verfügung.

Trainieren erste und zweite Mannschaft gemeinsam und wollen sie erneut zusammen arbeiten?

Grundsätzlich ist das Training so angesetzt, dass alle Sportler der FSG Steutz/Leps dienstags und donnerstags ab 18.30 Uhr gemeinsam trainieren können.

Welche Ziele sehen Sie für beide Teams zum Saisonende?

Für die erste Mannschaft sehe ich durchaus die Möglichkeit, sich im Mittelfeld der Kreis-oberliga zu profilieren und damit mehr sportlichen Ehrgeiz auf alle Sportler der FSG zu übertragen. Für die Zweite geht es darum, sich mehr zu stabilisieren und damit den Schrecken der Auflösung zu vertreiben.

Bilder