Die Borner Rassegeflügelzüchter haben ihre Jungtiere zur ersten Schau in der Saison herausgeputzt. Neunmal konnten die Preisrichter die Höchstpunktzahl vergeben.

Borne l Sechs Stunden hat Preisrichter Jörg Schuster schon hinter sich, als die ersten Besucher das Vereinsgelände der Borner Rassegeflügelzüchter besuchen. Denn Jörg Schuster ist als Preisrichter an diesem Tag in Borne. Akribisch hat er sich die ausgestellten Tiere angesehen.

Mitunter entscheidet eine Feder über die Zahl der Punkte. Ein geschultes Auge und viel Fachwissen sind notwendig, um die vielen Rassen bewerten zu können. Sieben Pokale werden es am Ende für die Züchter sein. Sehr viele vielversprechende Tiere seien diesmal dabei, zeigt sich Vereinschef Karl-Heinz Gerhardt sehr zufrieden mit dem Bewertungsergebnis. Immerhin hat er selbst zwei Pokale mit seinen Tieren gewonnen.

Als einer der wenigen Vereine stellen die Borner Stämme aus. Dabei sind immer ein Hahn und zwei zugehörige Hennen zu sehen, beschreibt Karl-Heinz Gerhardt. Die Schwierigkeit mit den Stämmen ist für den Züchter, dass die Tiere alle gleich aussehen müssen. Dies sei die größte Hürde dabei, schätzt er ein.

"Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein", sagt er nach der Bewertung. Die höchste Bewertung haben neun Tiere bekommen. 94 Tauben und 23 Stämme haben die Borner ausgestellt.

Mit von der Partie sind außerdem jugendliche Züchter aus dem ganzen Landkreis. Vor drei Jahren boten die Borner dies erstmals an. Fünf jugendliche Züchter nehmen diesmal an der Schau teil. Es könnten zwar noch mehr werden, er sei aber zufrieden, meinte der Vereinschef. Zumal sich die Ergebnisse des Nachwuchses sehen lassen können, schwärmt er. Die höchste Bewertung erhielt eine Züchterin aus dem benachbarten Hecklingen. Das Landesjugendband bekam sie, freut sich Karl-Heinz Gerhardt über das ordentliche Ergebnis für die Jugend.