Magdeburg l Für das Fehlverhalten seiner Fans bei zwei Spielen in der Dritten Liga 2016/17 muss der 1. FC Magdeburg 12.000 Strafe zahlen. Dieses Urteil fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag. 4000 Euro der Strafe können für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen eingesetzt werden, teilt der 1. FC Magdeburg mit.

Das DFB-Sportgericht ahndete drei Fälle unsportlichen Verhaltens von Anhängern des 1. FC Magdeburg. Vor Beginn des Drittligaspiels beim MSV Duisburg am 24. Februar am es zu Problemen mit Magdeburger Zuschauern im Einlassbereich des Stadions. Während der Partie brannten Magdeburger Anhänger im Gästebereich große Mengen Pyrotechnik ab. Während des letzten Auswärtsspiels des FCM in der Drittern LIga 2016/17 beim VfR Aalen am 13. Mai wurde in der zweiten Halbzeit Pyrotechnik abgebrannt, es kam zu einer Spielunterbrechung.

Der Kontrollauschuss des DFB hatte zunächst einen Teilausschluss auf Bewährung beantragt, welchen der 1. FC Magdeburg abgelehnt hatte. Daraufhin wurden dem Verein vom DFB-Sportgericht neben einer Geldstrafe umfangreiche Auflagen zum Verkauf von Auswärtskarten auferlegt. Gegen dieses Urteil hatt der 1. FC Magdeburg einSpruch eingelegt und eine Änderung seitens des DFB-Sportgerichts erreicht. Der FCM werde das aktuelle Urteil des Sportgerichts akzeptieren und keine Rechtsmittel einlegen, teilt der Verein mit.

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