Berlin l FCM-Trainer Stefan Krämer setzte in der ersten Hälfte einige Spieler ein, die zuletzt gegen Antwerpen nicht so viele Minuten bekamen. Nach der Pause kamen dann auch viele potenzielle Stammspieler dazu.

Aufstellung

FCM: Behrens (46. Brunst) - Ernst, Rother (78. Schmedemann), Müller (46. Koglin), Jacobsen (46. Perthel) - Laprévotte, Preißinger (46. Gjasula) - Bertram (68. Bell Bell) - Costly (46. Conteh), Beck, Kwadwo (46. Kvesic).

Taktik

FCM-Trainer Stefan Krämer setzte in der ersten Hälfte auf ein 4-4-2 und nach der Pause auf eine 4-2-3-1-Taktik. Zum Drittligaauftakt gegen Braunschweig könnte es auf das 4-4-2 oder das zuvor oft gespielte 4-3-3 hinauslaufen.

Spielverlauf

Der BFC, der einige Testspieler im Kader hatte, ging von Beginn an hart in die Zweikämpfe. Leidtragende waren FCM-Neuzugang Sören Bertram und Christian Beck. Die Berliner waren aber auch bemüht, in der Offensive Akzente zu setzen. Der FCM brauchte deshalb etwas Zeit, die Mannschaft wurde schließlich im Vergleich zum 1:1 gegen Royal Antwerpen ordentlich durcheinandergewürfelt. Gute Torchancen hatte zu Beginn vor allem Christian Beck, der allerdings dreimal vergab. Besser machte er es im vierten Anlauf: Nach eienr Ecke von Marcel Costly köpfte Beck den FCM in Führung (23.). Sören Bertram (29.), Manfred Osei Kwadwo (34.) und Marcel Costly (35.) hatten weitere Gelegenheiten.

Ansonsten hakte allerdings häufig das flüssige Spiel nach vorne - die beiden Außenverteidiger Thore Jacobsen (links) und Dominik Ernst (rechts) konnten nur selten Impulse nach vorne setzen. Von den Berliner war unterdessen im Verlauf der ersten Halbzeit nicht mehr viel auf dem Weg zum gegnerischen Tor zu sehen.

In der Pause wechselte Krämer sechsmal. Die erste richtig dicke Chance hatte aber der BFC in der 50. Minute, der eingewechselte Club-Torhüter Alexander Brunst verkürzte aber gezielt den Winkel im direkten Duell. Kurz danach zog Daniel Schaal ab, wieder war Brunst zur Stelle (55.). Auf der Gegenseite hatten Dominik Ernst (58.) und Mario Kvesic (59.) gute Gelegenheiten. Der FCM ließ den BFC häufig kommen, hatte nicht immer optimalen Zugriff. Wieder musste Brunst nach gut einer Stunde retten (63.) Berlin hatte in der zweiten Hälfte häufiger den Ball und auch die besseren Chancen.

Trainerstimme

FCM-Trainer Stefan Krämer war nach dem Test angefressen. "Ich war schon in der ersten Halbzeit nicht durchgehend zufrieden. Wir hatten in der ersten Viertelstunde Probleme. Bis zur Halbzeit war es dann in Ordnung", sagte er. Aber: "Mit der zweiten Hälfte war ich komplett unzufrieden. Wir haben viel zu viele leichte Fehler gemacht."

Fazit

Nach einer soliden ersten Hälfte ließ der FCM nach der Pause viel zu viele Chancen des Gegners zu. Auch im Spielaufbau gab es viel Luft nach oben. Im vorletzten Test vor der in der kommenden Woche beginnenden Drittligasaison hat Trainer Stefan Krämer noch immer viel Arbeit vor sich.

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