Magdeburg l Nico Hammann kann wieder lachen. Nachdem FCM-Trainer Jens Härtel zu Saisonbeginn auf den 30-Jährigen verzichtet hatte und Hammann zuletzt Knieprobleme zu schaffen gemacht hatten, durfte er in Sandhausen auf dem Rasen stehen. Es war das erste Zweitligaspiel für Hammann im FCM-Trikot – ausgerechnet in Sandhausen.

Keine gute Zeit in Sandhausen

Zur Erinnerung: Dort verbrachte der Spieler mit der Rückennummer 10 eine extrem unbefriedigende Hinrunde 2015 mit nur drei Einsätzen (112 Minuten). Daraufhin kehrte er zum FCM zurück. „Ich brauche jetzt nur noch eine Halbzeit, dann habe ich schon mehr Zweitligaminuten als zuvor in Sandhausen“, scherzte er nach dem Sieg.

Hammann macht keinen Hehl daraus, dass ihm der Erfolg gerade beim Ex-Verein gut tat. „Viele Freunde waren im Stadion, meine Zeit dort war schwierig. Ich bin froh, dass ich wieder dabei bin“, sagt er. Auch FCM-Trainer Jens Härtel wusste natürlich von der Konstellation: „Nico war zu 120 Prozent motiviert, deshalb stand er in der Startelf.“

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Gegen Dresden in der Startelf?

Ob Hammann auch am Sonnabend gegen Dresden anfangen darf, ist offen, Michel Niemeyer drängt auf eine Rückkehr. „Ich hoffe trotzdem, dass ich jetzt häufiger spiele“, sagt Hammann optimistisch.

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