Magdeburg/Stendal l Stendal drückte im Landespokal-Halbfinale zwischen dem Verbandsligisten BSV Halle-Ammendorf und dem 1. FC Magdeburg dem Zweitliga-Aufsteiger ganz besonders die Daumen.

FCM über die 3. Liga qualifiziert

Nach dem 3:0 (0:0)-Sieg der Mannschaft von Trainer Jens Härtel hatten die Stendaler Gewissheit: Lok darf in der kommenden Saison am DFB-Pokal teilnehmen. Als Landespokal-Finalist ist Stendal unabhängig vom Ergebnis gegen den FCM qualifiziert, da sich der Club sein Startrecht als Erst- oder Zweitplatzierter über die 3. Liga bereits gesichert hat. Das Endspiel findet am Montag, 21. Mai, vermutlich in der MDCC-Arena statt. „Das Pokalfinale ist natürlich ein Highlight für unseren Verein. Unsere Mannschaft hat sich das aber auch verdient“, sagte Lok-Präsident Ulrich Nellessen, der aber auch betonte: „Mir ist gerade noch wichtiger, dass wir in der Oberliga den Klassenerhalt schaffen.“

Ähnlich sieht es Trainer Sven Körner: „Ich freue mich auf das Spiel gegen den FCM und gratuliere zum Aufstieg. Besonders wichtig ist für uns aber die Oberliga.“ Stendal ist nach dem 0:3 gestern zu Hause gegen den VfL 96 Halle Tabellen-13. und damit akut abstiegsgefährdet.

Magdeburg in Halle mit Problemen

Der FCM hatte unterdessen im Landespokal-Halbfinale beim BSV Halle-Ammendorf in der ersten Halbzeit einige Probleme. Durch die Treffer von Richard Weil (47.), Christian Beck (49.) und Philip Türpitz (50.) war das Spiel dann aber innerhalb von drei Minuten entschieden. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit extrem schwer getan und den Ball nicht so gut laufen lassen“, sagte Torschütze Weil nach der Partie. „Der Wind war in der ersten Hälfte unangenehm, es war schwer, die Seiten zu verlagern. Wir wussten aber, dass wir dem Gegner den Zahn ziehen, wenn wir das 1:0 machen. Es war wichtig, dass wir in Führung gegangen sind und den Vorsprung dann noch ausgebaut haben.“

Der Mittelfeldspieler betonte noch mal, dass der Club in dieser Saison das Triple, bestehend aus Meisterschaft, Aufstieg und Landespokalsieg, erreichen will. „Wir haben gesagt, dass wir alles gewinnen wollen. Das sieht bei jedem in der Vita gut aus. Wir wollen deshalb jetzt nichts mehr anbrennen lassen“, so Weil.

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