Magdeburg l Nach drei Übergriffen auf junge Frauen in diesem Monat sind gut 20 Hinweise bei der Magdeburger Polizei eingegangen, wie ein Polizeisprecher auf Volksstimme-Anfrage bestätigte. Eine konkrete Spur zu dem oder den Tätern gibt es aber bisher noch nicht, verdeutlichte er. Der erste Fall ereignete sich am 4. Oktober als eine 24-Jährige, die auf dem Heimweg nach einer Feier war, von einem Unbekannten auf den Neustädter Friedhof gezogen und dort vergewaltigt wurde. Nachdem er von ihr abgelassen hatte, ging sie weiter und wurde 200 Meter weiter von einem weiteren Mann attackiert. Gegen ihn wehrte sie sich aber so, dass er flüchtete. Mit Phantombildern sucht die Polizei nach den beiden Tatverdächtigen.

Der zweite Fall ereignete sich am 21. Oktober gegen 19 Uhr, als eine 20-jährige Magdeburgerin, syrischer Herkunft, an der Ecke Insleber Straße/Lübecker Straße von einem unbekannten Täter von hinten mit einem Messer bedroht wurde. Nachdem der Täter in englischer Sprache sexuelle Handlungen forderte, setzte sich die junge Frau erfolgreich zur Wehr und konnte fliehen.

Zum dritten Übergriff kam er erst am vergangenen Sonntag, 25. Oktober, gegen 2.30 Uhr. Eine 19-jährige Magdeburgerin wurde von einem Unbekannten bedrängt. Auch hier konnte sich die junge Frau wehren, so dass der Täter von ihr abließ und flüchtete. Der Vorfall ereignete sich im Lorenzweg in Höhe der Eisenbahnbrücke.

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In allen Fällen sollen die Angreifer eine dunkle Hautfarbe und arabisch-südländisches Aussehen gehabt haben. Weitere Zeugen, die Hinweise zu den Angriffen geben können, können sich weiterhin bei der Magdeburger Polizei unter Telefon 0391/5465196 melden.