Wernigerode (mvo/fbo). Die Red Devils empfangen im morgigen Bundesliga-Spitzenspiel die SG BA Tempelhof Berlin. Das Hinspiel haben die Harzer in der Hauptstadt knapp mit 6:7 verloren. Im Rückspiel wollen sich die Devils revanchieren, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

In der Stadtfeldhalle Wernigerode empfangen die Harzer Unihockey-Cracks mit Tempelhof ein Team, das mit zahlreichen Legionären und Erfahrenen gespickt ist und sich in den letzten Spielen zum heimlichen Ligafavoriten mauserte. Nicht nur die Red Devils mussten sich im Hinspiel geschlagen geben, auch der amtierende Deutsche Meister aus Weißenfels erlitt kürzlich seine bisher einzige Niederlage in dieser Saison. Nunmehr empfangen die Red Devils als Bundesliga-dritter den Zweiten, der punktgleich die Tabelle gemeinsam mit Weißenfels anführt.

Nachdem das Hinspiel in Berlin sehr spannend war und auf hohem Niveau geführt wurde, dürfen sich die Fans auf eine packende Partie freuen. Während die Red Devils für die knappe Hinspielniederlage von den BAT-Boys Revanche fordern, wollen diese wiederum mit weiteren Punkten ihren Vorsprung auf die Ligakonkurrenz ausbauen und damit ihre bereits hervorragende Ausgangsposition für die Meisterrunde verbessern. Auch die Red Devils brauchen für den Einzug in die Runde der besten fünf weitere Zähler. Sollten die Wernigeröder gegen Berlin gewinnen, wären sie weiterhin vorn mit dabei. Bei einer Niederlage könnten der MFBC Löwen Leipzig und der ETV Hamburg – insofern sie ihre Spiele gewinnen - in der Tabelle an den Red Devils vorbeiziehen.

Devils-Coach Peter Gahlert zeigt sich zuversichtlich. "Aus den letzten beiden schweren Ligaspielen gegen den MFBC und Weißenfels haben wir wichtige Rückschlüsse gezogen. Wir haben die Zusammenstellung der Reihen weiter optimiert und taktische Details präzisiert. Aus einer kompakten und gut organisierten Defensive wollen wir unser Offensivspiel aufbauen. Einzig unsere Chancen müssen wir viel besser nutzen. Zudem dürfen wir die Berliner zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel kommen lassen. Jeder Spieler wird also erneut an seine Leistungsgrenze und darüber hinaus gehen müssen, wenn wir gewinnen wollen."

8. Spieltag, 1. Bundesliga:

Löwen Leipzig - Floor Fighters Chemnitz

UHC Weißenfels - SC DHfK Leipzig

ETV Hamburg - SSF Bonn