Magdeburg/Sülzetal-Stemmern - Dem verkohlten Mann in der Börde ist nach seinem Tod ein Stück Fleisch aus dem Oberschenkel geschnitten worden. Das hat die Rechtsmedizin ermittelt, wie die Polizei am Donnerstag in Magdeburg mitteilte. Tierfraß könne ausgeschlossen werden. Jetzt wird auch wegen Störung der Totenruhe ermittelt. Fest steht, dass der 55-Jährige aus dem Sülzetaler Ortsteil Stemmern, bereits tot war, als er an einigen Körperstellen wie dem Gesicht verbrannte. Er wurde am Wochenende neben einer Feuerschale entdeckt, auf der man Holz verbrennen kann. Sein Oberschenkel wies eine große Wunde auf. Untersuchungen von Gewebe sollen nun klären, welche Umstände zum Tode des Mannes geführt haben. Erwiesen ist, dass er nicht Opfer eines Verbrechens wurde.