Berlin/München (dpa/tmn) - Autofahrer müssen damit rechnen, dass wegen der milden Temperaturen bereits erste Frösche und Kröten auf Wanderschaft gehen. Darauf weist der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hin.

Speziell dort, wo entsprechende Verkehrsschilder stehen, nehmen Auto- und Motorradfahrer besser den Fuß vom Gas und fahren extrem langsam. Das sei meist auf Land- und Gemeindestraßen der Fall, erläutert der ADAC.

Wenn es der entgegenkommende und nachfolgende Verkehr zulässt, kann man extrem langsam fahrend vorsichtig den Tieren ausweichen. Bereits überfahrene Tiere machen die Straße extrem rutschig, man bremse wie auf Eis. Besonders gern wandern die Tiere in der Zeit zwischen Dämmerung und Mitternacht, am liebsten bei regnerischem Wetter.

Auto- und Motorradfahrer sollten keine Tiere auf eigene Faust retten. Das könne besonders bei Dunkelheit auf der Landstraße lebensgefährlich sein, warnt der Autoclub. Mancherorts sind Tierschützer unterwegs und tragen die Tiere mit Eimern über die Straße. In der Regel starten die Krötenwanderungen im Frühling, wenn die Nächte wärmer werden. Bis etwa Ende Mai machen sich die Tiere dann auf den Weg zu den Laichgewässern.