Berlin (dpa/tmn) - Gut jedes vierte Auto (28,7 Prozent) fährt mit Mängeln an der Beleuchtung auf den Straßen. Das zeigt eine Statistik der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) im Rahmen der Aktion Licht-Test 2020.

Damit liegt die Quote in etwa auf Vorjahresniveau (28,8 Prozent). Defekte Hauptscheinwerfer haben die Nase vorn: Rund jedes fünfte Auto (19,8 Prozent) zeigt sich hier mit Mängeln. Den Gegenverkehr blendet fast jeder Zehnte (9,0 Prozent) mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern. Für zu wenig Weitsicht dagegen sorgen 8,4 Prozent der untersuchten Autos mit zu niedrig eingestellten Frontleuchten.

Dass einer der zwei Scheinwerfer gar nicht mehr funktionierte, wurde beim Licht-Test 2020 bei 3,2 Prozent der Autos festgestellt. Im Vergleich zu 2019 schlechter geworden ist der Zustand der nach hinten gerichteten Beleuchtung: Jedes zehnte Auto (10 Prozent) zeigt hier Mängel, im Vorjahr war das erst bei 7,9 Prozent der Fall.

Die Statistik von DVW und ZDK basiert nach Angaben der Beteiligten auf mehr als 100 000 ausgewerteten Mängelberichten der Kfz-Betriebe. Dort waren im Oktober beim Licht-Test 2020 insgesamt fast fünf Millionen Autos auf Mängel bei der Beleuchtung untersucht worden.

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