Bremen (dpa/tmn) - Sommerzeit ist Badezeit. Doch dieses Jahr hat man wegen Corona weniger Lust ins Freibad zu gehen. Aber man kann auch Zuhause Spaß im Wasser haben, mit einem eigenen Pool oder Schwimmbecken. Doch wie entsorgt man das Wasser nach dem Badespaß richtig?

Badewasser, welches nicht mit Chemikalien versehen wurde, wie zum Beispiel in Planschbecken, kann im Garten entleert werden - oder zum Blumengießen verwendet werden, teilt die Umweltsenatskanzlei Bremen mit. Man solle aber Rücksicht nehmen, dass das Wasser nicht das Grundstück des Nachbarn flutet.

Komplizierter wird es hingegen bei Wasser aus Schwimmbecken. Denn diese sind in der Regel mit Chlor und anderen Desinfektionsmitteln belastet. Dieses Wasser darf auf keinen Fall ins Grundwasser gelangen. Denn das Beckenwasser ist Abwasser, es gilt als belastet und muss über den Schmutz- oder Mischwasserkanal entsorgt werden.

Die Empfehlung der Bremer Umweltsenatskanzlei: Vor der Einleitung in die öffentliche Kanalisation sollte man sich bei der zuständigen Behörde informieren und das weitere Vorgehen absprechen.

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