Köln(dpa/tmn) - Wenn ein Wasserhahn zum Beispiel im Gäste-WC oder im Zweitbad länger als drei Tage nicht aufgedreht war, sollte man das Wasser bei der ersten erneuten Nutzung anfangs ablaufen lassen.

Die Menge, die noch in den Leitungen stand, sollte nicht als Trinkwasser genutzt werden, erläutert der Tüv Rheinland. Denn in verschmutzten Rohrleitungen können Mikroorganismen wachsen, die die Gesundheit gefährden - zum Beispiel Kolibakterien oder Legionellen.

Der Tüv rät, mindestens alle Armaturen und Duschschläuche einmal pro Jahr zu entkalken oder bei starker Verschmutzung Teile sogar auszutauschen. Denn auch Kalk sei ein Nährboden für Mikroorganismen.