Berlin (dpa/tmn) - Das Wohlbefinden der Arbeitnehmer ist 2020 trotz aller Herausforderungen im Mittel stabil geblieben. Das hat die Initiative Neue Qualität der Arbeit im Rahmen ihrer jüngsten repräsentativen Studie Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz (psyGA) herausgefunden.

Besonders interessant: Jede siebte Person (14,5 Prozent der Befragten) berichtete über eine Verschlechterung des psychischen Wohlbefindens. Gleichzeitig meldeten rund neun Prozent der Beschäftigten aber, dass es Ihnen psychisch besser geht als im Herbst 2019. Damit bleiben die Ergebnisse in der Gesamtheit stabil.

44 Prozent der Beschäftigten geben außerdem an, dass Ihre Leistungsfähigkeit im Vergleich zur Arbeit im Büro gestiegen ist. Allerdings ging aus der Erhebung auch hervor, dass im Homeoffice mehr als sonst gearbeitet werden muss.

Das Projekt psyGA (psychische Gesundheit in der Arbeitswelt) hat 2.000 Beschäftigten vor Beginn der Krise, zu Ostern und Ende November befragt.

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Aktuelle Umfrage der Initiative Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz