Einsatzrekord

Feuerwehr löscht brennende Gartenlaube in Genthin

Einsatzkräfte aus Genthin wurden in diesem Jahr 200. Mal alarmiert.

Von Mike Fleske Aktualisiert: 12.10.2022, 16:27
Am Dienstagabend war die Feuerwehr in der Feldstraße in Genthin im Einsatz.
Am Dienstagabend war die Feuerwehr in der Feldstraße in Genthin im Einsatz. Foto: Michael Voth

Genthin - Nachdem es einige Zeit ruhiger für die Feuerwehrleute der Stadt Genthin gewesen ist, mussten die Einsatzkräfte seit dem Wochenende gleich mehrfach ausrücken. Am Dienstagabend waren Feuerwehrleute aus aus Genthin, Altenplathow, Mützel und Parchen in der Feldstraße in Genthin gegen 21.30 Uhr im Einsatz, um eine brennende Gartenlaube zu löschen.

„Beim Eintreffen der Wehren stand die Laube schon vollständig in Flammen, das Feuer hatte bereits auf eine benachbarte Laube übergegriffen“, berichtete Feuerwehrsprecher Michael Voth in einer Pressemitteilung. Allerdings konnte dann durch ein taktisches Eingreifen eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Für die Dauer der Löscharbeiten war die Bahnhofstraße zwischen Abfahrt Umgehungsstraße und Feldstraße für den Verkehr voll gesperrt.

Vor Ort waren 37 Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen, sie konnten den Einsatz nach 23 Uhr beenden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, machte bislang noch keine näheren Angaben über Ergebnisse. Noch am Mittwochvormittag waren die Spuren der Brandnacht zu erkennen, verbrannte Bereiche und eine Polizeiabsperrung zeugten vom abendlichen Geschehen.Bereits am Montagabend wurden die Genthiner Feuerwehrleute aufgrund eines umgeknickten Baumes in den Kiefernweg gerufen.

„Mit der Drehleiter und Motorsäge konnte der Baum abgetragen und damit die Gefahr beseitigt werden“, so Michael Voth. 16 Kräfte waren vor Ort. Am Wochenende unterstützte die Genthiner Feuerwehr zudem zweimal den Rettungsdienst. Am Mittwochmorgen rief eine ausgelöste Brandmeldeanlage im Chemiepark die Feuerwehr erneut auf den Plan. Hier handelte es sich allerdings um einen Fehlalarm, gleichzeitig auch um den 200. Einsatz in diesem Jahr. So viele Alarme gab es zum letzten Mal vor fast einem Vierteljahrhundert im Jahr 1998.