Polizei

Unbekannte werfen Fahrrad vor fahrenden Zug in Halberstadt - Zeugen gesucht

Die Polizei sucht nach Zeugen, weil bisher unbekannte Täter in Halberstadt ein Fahrrad von einer Brücke vor einen fahrenden Zug geschmissen haben.

Aktualisiert: 21.11.2022, 14:06
In Halberstadt haben laut Polizei Unbekannte ein Fahrrad auf einen Zug geworfen.
In Halberstadt haben laut Polizei Unbekannte ein Fahrrad auf einen Zug geworfen. Symbolfoto: dpa

Halberstadt (vs) - Am Samstag, 19. November, meldete die
Notfallleistelle Leipzig der Bundespolizeiinspektion Magdeburg, dass ein Zug auf der Strecke Wernigerode - Halberstadt, auf Höhe  Sargstedter Weg in Halberstadt, um 20.52 Uhr ein Fahrrad überfahren hatte. Der Triebfahrzeugführer des
Regionalexpresses hatte mit Erkennen des Hindernisses eine Gefahrenbremsung eingeleitet.

Das Fahrrad wurde zuvor durch bisher unbekannte Täter von der
Brücke geworfen. Eine Streife der Bundespolizei sowie der Notfallmanager der Bahn begaben sich umgehend zum Tatort. Das überfahrene Fahrrad wurde im Gleisbereich aufgefunden und sichergestellt. Am Triebfahrzeug konnten Farbanhaftungen, aber keine sonstigen Schäden festgestellt werden, so dass der Zug seine Fahrt, nach Beräumung des Gleisbereiches, fortsetzen konnte. Die
Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Für die weiteren Ermittlungen benötigt die Bundespolizei die Hilfe der Bevölkerung: Wer kann Hinweise zu Personen oder Fahrzeugen geben, welche sich am Samstag, den 19. November 2022 in oder vor der angegebenen Tatzeit im Bereich der Brücke im Sargstedter Weg oder in unmittelbarer Nähe davon aufgehalten haben und ein
Fahrrad bei sich führten? Es ist nicht auszuschließen, dass die oder der Täter sich auch während der Kollision noch im Nahbereich auf-gehalten haben. Wer erkennt das Rad und kann Hinweise zum Eigentümer geben? Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspek-tion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), unter
der kostenfreien Bundes-polizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Weiterführende Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage
www.bundespolizei.de gegeben werden.