Blaulicht

Polizeibeamte müssen bei Streit in der ZASt in Halberstadt eingreifen

Damit eine Auseinandersetzung auf dem Gelände der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt nicht ekaliert, kamen gestern 36 Beamte der Landes- und Bundespolizei zum Einsatz.

Damit eine Auseinandersetzung auf dem Gelände der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt nicht ekaliert, kamen gestern 36 Beamte der Landes- und Bundespolizei zum Einsatz.
Damit eine Auseinandersetzung auf dem Gelände der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt nicht ekaliert, kamen gestern 36 Beamte der Landes- und Bundespolizei zum Einsatz. Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Halberstadt (vs) - Damit eine Auseinandersetzung auf dem Gelände der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt nicht ekaliert, kamen gestern am 11. Juli gegen 21 Uhr 36 Beamte der Landes- und Bundespolizei zum Einsatz. 

Wie aus der Mitteilung des Polizeireviers Harz hervorgeht, kam es in den Abendstunden unter drei algerischen Asylbewerbern im Alter von 18, 22 und 25 Jahren zu Streitigkeiten untereinander. Ursache war wohl ein Fußballspiel, an dem die drei teilgenommen hatten. 

In diesem Zusammenhang versuchten zwei Syrer im Alter von 15 und 29 Jahren diesen Streit zu schlichten. Daraufhin attackierten die drei Algerier die beiden Syrer, wobei der 25-jährige Algerier ein Messer zog und in Richtung der Syrer richtete. 

50 Personen versuchen in Wohnblock der Algerier zu gelangen

Danach begaben sich alle in ihre Wohnunterkünfte. Kurze Zeit später suchten die drei Algerier die Syrer in deren Wohnblock auf, wobei zwei von ihnen mit Messern in Richtung der Syrer drohten. Nach Einschreiten der Sicherheitskräfte des Wachschutzes zogen sich die Algerier in ihre Wohnunterkunft zurück. 

Gegen 21 Uhr versuchten dann ungefähr 50 Personen einer circa 150 Mann großen Gruppierung, die sich mit den Syrern zusammengeschlossen hatten, in den Wohnblock, wo die drei Algerier untergebracht sind, einzudringen. 

Dies konnte jedoch durch den Einsatz der Sicherheitskräfte des Wachschutzes und der eingesetzten Beamten verhindert werden. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung gegen die drei Algerier ein.