magdeburg Hauptbahnhof

22-Jähriger klaut Wein und bedroht Polizisten in Magdeburg mit dem Tod - mit Pegel von 3,47 Promille

Ein 22-Jähriger fiel am Montag im Bereich des Magdeburger Hauptbahnhofs gleich mehrfach negativ auf. Erst klaute er ein Tetra Pak Wein, dann bedrohte er Polizisten mit dem Tod. Das alles mit einem äußerst stolzen, beziehungsweise traurigem Alkoholpegel.

Die Polizei konnte den Dieb am Bahnhof in Magdeburg stellen. Dort wehrte er sich allerdings und wurde aggressiv.
Die Polizei konnte den Dieb am Bahnhof in Magdeburg stellen. Dort wehrte er sich allerdings und wurde aggressiv. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Magdeburg (vs). Laut Polizei wurde die Beamten durch das Verkaufspersonal eines Geschäftes im Hauptbahnhof Magdeburg gegen 14:15 Uhr über einen Diebstahl informiert. Ein Mann entwendete dort ein Tetra Pak Wein und wurde daraufhin durch eine Mitarbeiterin des Ladens zur Rede gestellt. Der 22-Jährige ergriff daraufhin die Flucht.

Eine Streife der Bundespolizei nahm die Verfolgung auf und konnte den flüchtigen Langfinger auf dem Bahnhofsvorplatz stellen. Ausweisen wollte er sich nicht und begann stattdessen lieber damit die Polizisten zu beleidigen. So soll er die Beamten unter anderem mit dem Tod bedroht haben. Zudem schlug er einen der Einsatzkräfte die Hand weg. Der Randalierer wurde daraufhin gefesselt.

Alkoholisierter Randalierer polizeibekannt

Als der 22-Jährige mit zur Wache genommen wurde, erfolgte eine Feststellung seiner Personalien. Hierbei wurde ersichtlich, dass der mutmaßliche Dieb bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war. Zudem ersuchte die Staatsanwaltschaft Magdeburg den derzeitigen Wohnort des Mannes. In diesem Fall wird wegen Sachbeschädigung gegen ihn ermittelt. Die Behörde wurde diesbezüglich schriftlich in Kenntnis gesetzt.

Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,47 Promille. Aufgrund seines gesamten Verhaltens erwarten den Mann nun gleich mehrere Strafanzeigen wegen des Diebstahls, Beleidigung und Bedrohung sowie der Nötigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.