Ermittlungen gegen Chemnitzer Nach Wohnungsbrand in Chemnitz: Polizei findet größere Mengen Chemikalien
Das LKA Sachsen ermittelt momentan gegen einen Mann aus Chemnitz, weil er größere Mengen Chemikalien und Explosionsstoffe gelagert haben soll. Zuvor kam es zu einem Brand in der Wohnung des Tatverdächtigen.

Chemnitz/dpa - Bei einem Mann aus Chemnitz hat die Polizei größere Mengen Chemikalien und Explosionsstoffe gefunden. Gegen den 59-Jährigen werde unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit explosionsgefährlichen Stoffen ermittelt, teilte das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) am Freitag mit.
Die Ermittlungen stehen demnach im Zusammenhang mit einem Brand am 8. April in der Wohnung des Tatverdächtigen in Chemnitz. Der Beschuldigte hatte den Angaben zufolge in der Wohnung größere Mengen verschiedener Chemikalien gelagert.
Größere Menge Chemikalien gelagert - LKA ermittelt gegen Chemnitzer
In der Folge wurden in mehreren Lagern, die dem Mann zugeordnet wurden, unterschiedliche Stoffe sichergestellt und fachgerecht abtransportiert. Einige Stoffe, die wegen ihrer akuten Gefährlichkeit nicht abtransportiert werden konnten, wurden direkt vor Ort durch drei Entsorgungssprengungen unschädlich gemacht.
Schwerpunkt der weiteren Ermittlungen sei nun, woher der Mann die Chemikalien hatte und was er damit vorhatte, sagte ein LKA-Sprecher auf Anfrage.