verheerende flammen

Großaufgebot der Feuerwehr: Getreidefeld brennt an der Bundesstraße 71

Auf der Bundestraße 71 ging am Donnerstagabend für den Verkehr nichts mehr, denn die Straße war zwischen Cheinitz und Winterfeld wegen einem Feuerwehreinsatz mit 80 Einsatzkräften vollgesperrt.

Von Maik Bock
Die Flammen fraßen sich am Donnerstagabend durch das Getreidefeld an der Bundesstraße 71 in der Altmark.
Die Flammen fraßen sich am Donnerstagabend durch das Getreidefeld an der Bundesstraße 71 in der Altmark. Foto: Maik Bock

B71/ Cheinitz/ Winterfeld - Am Abend des 8. Juli mussten mehrere Feuerwehren anrücken, um einen Großbrand auf einem Feld an der B71 zwischen Cheinitz (Einheitsgemeinde Stadt Kalbe/Milde) und Winterfeld (Verbandsgemeinde Beetzendorf/Diesdorf) zu löschen.

Gegen 18.14 Uhr wurden die ersten Wehren zum Einsatz der Stufe B auf einem Getreidefeld alarmiert. Als diese eintrafen, wurde der Einsatz auf Stufe C hochgestuft und weitere Wehren durch die örtliche Einsatzleitung um Einsatzleiter Ulf Kamith alarmiert.

Das Getreide auf dem Feld brannte lichterloh, mit einer Fläche von knapp drei Hektar. Auch eine Waldschonung, die am Feld angrenzte, war betroffen. Das erste Fazit der eingerichteten Einsatzleitung im ersten Moment: "Mal gut, dass es fast Windstill und das Getreide noch leicht feucht war vom Regen der letzten Stunden. Ansonsten wäre das Feuer hier abmarschiert und in den Wald gelaufen."

Einsatzkräfte gaben ihr Bestes

Es wurden zwei Brandabschnitte, Wald und Straße, gebildet und auf die nach und nach eintreffenden Wehren aufgeteilt. In Cheinitz und Winterfeld wurden Wasserentnahmestellen eingerichtet und ein Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen aufgebaut. Das Feuer konnte am Waldrand gestoppt werden. Das Getreide hingegen brannte auf etwa drei Hektar nieder.

Die Brandursache ist bisher unklar. Das Feuer scheint im Getreidefeld ausgebrochen zu sein, denn die Böschung zwischen Bundesstraße und Getreidefeld war vom Feuer nicht betroffen. Während der Löscharbeiten, zu denen über 80 Einsatzkräfte mit zwanzig Fahrzeugen vor Ort waren, wurden die Wehren zusätzlich durch zwei Traktoren mit Grubber und Eggen unterstützt.

Die Wehren wurde von örtlichen Bauern mit Egge und Grubber unterstützt.
Die Wehren wurde von örtlichen Bauern mit Egge und Grubber unterstützt.
Foto: Maik Bock

In beiden Richtungen, Salzwedel und Gardelegen, kam es zu Staus. Wendende Pkw behinderten die Feuerwehren in diesem Moment zusätzlich. Die Vollsperrung der B71 zog sich bis in den weiten Abend hinein, denn die Wehren wollten dem Feuer nicht die Möglichkeit geben, wieder aufzuflammen.