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Nach nächtlicher Spritztour: 16-Jähriger fährt Pkw des Vaters und wird von Polizei erwischt

Am späten Samstagabend wurde ein Jugendlicher von der Polizei erwischt, wie er den Pkw des Vaters nach einer Spritztour versuchte wieder einzuparken. Zuvor half ihm ein 33-Jähriger Passant bei dem Einparkmanöver. Das Problem: Dieser war alkoholisiert und stand unter Drogen. Ein Anwohner beobachtete das Szenario.

Beide Herren erwarten nun entsprechende Strafverfahren. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild
Beide Herren erwarten nun entsprechende Strafverfahren. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild dpa

Salzwedel (vs) - In Salzwedel kam es am 10. Juli gegen 1 Uhr nachts zu einem riskanten Einparkmanöver, berichtet das Polizeirevier Salzwedel. Durch einen aufmerksamen Anwohner wurde gemeldet, dass mehrere augenscheinlich alkoholisierte Personen versuchten, ein Auto in eine Parklücke zu schieben.

Noch während der Anfahrt zum Einsatzort erreichte die Beamten die Nachricht, dass eine der Personen nun versuchen würde, das Auto sogar in die Parklücke zu fahren. Vor Ort stellte sich die Geschichte jedoch als wesentlich umfangreicher heraus als gedacht.

Der 16-Jährige, gerade zurück von einer nächtlichen Spritztour mit dem Auto des unwissenden Vaters, versuchte das Fahrzeug wieder dort einzuparken, wo es zuvor stand. Dank 0,3 ‰, mangels Führerschein und Fahrpraxis gelang ihm dies jedoch nicht, so die Beamten.

Gerade recht kam ihm ein offensichtlich vertrauenswürdig erscheinender 33-Jähriger, welcher zufällig in der Nähe war. Diesen bat er zunächst mit ihm das Auto in die Parklücke zu schieben. Als dies jedoch nicht so recht gelingen wollte, setzte sich der 33-jährige Salzwedeler, laut Aussage der Polizei, ans Steuer. Ungünstig dabei war jedoch, dass selbiger neben 2,78 ‰ und höchstwahrscheinlich auch noch Cannabis im Blut, ebenfalls nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Beide Herren erwarten nun entsprechende Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr und unbefugtem Gebrauch von Kraftfahrzeugen. Das Auto, dessen Kupplung nach der Spritztour seltsame Gerüche absonderte, schaffte es übrigens bis zuletzt nicht in die Parklücke.