Bundespolizei

Sexueller Übergriff im Zug: Polizei stellt Tatverdächtigen auf der Zugtoilette am Bahnhof in Salzwedel

Ein Mann (41) näherte sich in einem Zug auf der Strecke Berlin-Salzwedel aufdringlich zwei jungen Frauen. Die Bundespolizei griff ein.

01.10.2021, 13:54
Aufgrund eines sexuellen Übergriff in einem Zug eilte die Bundespolizei am Donnerstag (30. September) zum Salzwedeler Bahnhof. Dort konnte der Tatverdächtige noch im Zug gestellt werden. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Aufgrund eines sexuellen Übergriff in einem Zug eilte die Bundespolizei am Donnerstag (30. September) zum Salzwedeler Bahnhof. Dort konnte der Tatverdächtige noch im Zug gestellt werden. Foto: Lino Mirgeler/dpa dpa

Salzwedel (vs) - Mit Blaulicht und Martinshorn eilte eine Streife der Bundespolizei zum Bahnhof in Salzwedel (Altmarkkreis). In einem Zug, der am Donnerstag (30. September) auf der Strecke Berlin-Salzwedel unterwegs war, kam es zu einem sexuellen Übergriff. Ein Mann hatte sich zwei jungen Frauen aufdringlich genähert und auf seinem Platz onaniert.

Wie Bundespolizei am Freitag mitteilte, hatte sich eine 18-jährige Schülerin, die mit ihrer Klasse unterwegs war, am Nachmittag gegen 15.20 Uhr ihrer Lehrerin anvertraut. Sie berichtete, dass ein Mann in Sichtweise ihres Platzes onaniert hatte und dabei immer wieder Blickkontakt gesucht habe. Eine weitere Frau (24) gab gegenüber der Polizei an, dass sich der Tatverdächtige ihr zuvor bereits aufdringlich genähert habe - "mit eindeutigen Zeichen, dass er Geschlechtsverkehr mit ihr wolle", schreiben die Beamten in ihrem Bericht zu dem Vorfall.

Der Mann schloss sich dann auf der Zugtoilette ein. Die Frauen identifizierten den 41-jährigen Verdächtigen eindeutig, berichtet die Polizei. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung, exhibitionistischen Handlungen und Erregung öffentlichen Ärgernisses.