Blaulicht

Aschersleben: 38-Jähriger liefert sich auf der B180 Verfolgungsjagd mit Polizei 

Ein 38-Jähriger hat sich am Dienstag (28. September) einer Polizeikontrolle entzogen und flüchtete. Während der Flucht kam es beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem weiteren Fahrzeug. Der 38-Jährige konnte schließlich gestellt werden. Die Polizei sucht nach dem gefährdeten Fahrzeugführer.

29. September 2021   14.48 Uhr  • Aktualisiert: 29.09.2021, 16:33
Ein 38-Jähriger hat sich am Dienstag (28. September) einer Polizeikontrolle entzogen und flüchtete. Während der Flucht kam es beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem weiteren Fahrzeug.
Ein 38-Jähriger hat sich am Dienstag (28. September) einer Polizeikontrolle entzogen und flüchtete. Während der Flucht kam es beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem weiteren Fahrzeug. Symbolfoto: dpa

Aschersleben (vs) - Die Polizei wollte am Dienstag (28. September) ein scheinbar nicht ordnungsgemäß zugelassenes Fahrzeug kontrollieren, was im Bereich der Klopstockstraße unterwegs war.

Als der Fahrzeugführer die Absichten der Polizei bemerkte, beschleunigte er das Fahrzeug und versuchte sich durch Flucht der Kontrolle zu entziehen. Wie aus der Mitteilung des Polizeireviers Salzlandkreis hervorgeht, kam es während der Flucht auf der B180 zwischen den Ortslagen Winningen und Aschersleben zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs.

Durch den flüchtenden Fahrzeugführer kam es auf Höhe der Anschlussstelle Aschersleben zu einer Gefährdung des Gegenverkehrs, wobei dieser stark abbremsen musste um einen Zusammenstoß mit dem Flüchtenden zu verhindern.

Hubschrauber kommt zum Einsatz

Der Polizeihubschrauber und weitere Funkstreifenwagen kamen während der Verfolgung zum Einsatz. Das Fahrzeug konnte später auf einem Feldweg nahe der L85 bei Alsleben gestellt werden. Der 38-jährige Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Ein freiwilliger Test verlief positiv. Der Atemalkoholtest reagierte ebenfalls und erbrachte einen vorläufigen Wert von 0,86 Promille. Das am Fahrzeug angebrachte Kennzeichen war eine Fälschung und nicht offiziell vergeben. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Die Polizei sucht in diesem Verfahren auch nach dem bei der Flucht gefährdeten Fahrzeugführer des Gegenverkehrs. Er sollte sich bitte beim zuständigen revier, gern auch telefonisch unter 03471-3790, melden.