Feuer

Kameraden von Tarthun, Unseburg und Wolmirsleben kämpfen gegen Strohdiemenbrand in Substratanlage

Strohdiemen einer Biostubstratanlage auf dem Wolmirsleber Pfingstberg sind in Brand geraten. Drei Feuerwehren kämpfen voraussichtlich mehrere Tage gegen die Flammen.

Von Falk Rockmann
Aufgabe der Kameraden ist es in erster Linie, mit sogenannten Riegelstellungen, also mit einem Wasservorhang, die Produktionsanlagen vor der Hitze der abbrennenden Strohdiemen zu schützen.
Aufgabe der Kameraden ist es in erster Linie, mit sogenannten Riegelstellungen, also mit einem Wasservorhang, die Produktionsanlagen vor der Hitze der abbrennenden Strohdiemen zu schützen. Falk Rockmann

Wolmirsleben - Mit einem Großfeuer kämpfen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Tarthun, Unseburg und Wolmirsleben. Gegen 17 Uhr werden sie am Sonnabend auf den Wolmirsleber Pfingstberg gerufen. Dort brennen Strohdiemen in einer Anlage für Biosubstrat.

Einsatzleiter Michael Kieler erklärt, dass man bei diesem Ausmaß - die Diemen standen bereits in Vollbrand, als die Wehren eintrafen - nur noch kontrolliert abbrennen lassen könne. 40 Kameraden sind im Einsatz. Der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Egelner Mulde rechnet mit mindestens fünf Tagen, die der Einsatz in Anspruch nehmen wird.

Zur Ursache und Schadenshöhe ist noch nichts bekannt.